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Nachrichten über Gesundheitsförderung und Prävention

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NAIS-Logo - Neues Altern in der Stadt

Bei NAIS Neues Altern in der Stadt geht es in Bruchsal seit 2006 um Gesundheitsförderung - besonders um das gesunde Altwerden. Hier finden Sie Nachrichten über Gesundheitsförderung und Prävention mit den Schwerpunkten geistige Gesundheit, Bewegung und Ernährung. Quelle: www.aerztezeitung.de und andere Medien. Neueste Meldungen zuerst. Klicken Sie auf die Überschriften. - Hinweis: Links sind fett blau. Kommentare von Dieter Müller kursiv.

Gesund im Alter - Ein langes Leben dank fitter Eltern
31. Oktober 2018. Jeder träumt davon, gesund alt zu werden. Die besten Chancen dafür haben offenbar jene Menschen, deren Eltern mindestens 90 wurden, ohne krank zu sein. - Am besten: Die Frau Mama war mit 90 noch fit! -DM

Prävention - Diabetologen rufen zu mehr Bewegung auf
31. Oktober 2018. Die WHO empfiehlt, pro Woche mindestens 2,5 Stunden an mäßig anstrengender Ausdaueraktivität sowie an mindestens zwei Tagen in der Woche muskelkräftigende Aktivitäten auszuführen. Wer präventiv etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte täglich 10.000 Schritte absolvieren. Das entspricht etwa 100 Minuten zügigem Gehen pro Tag“, rät Professor Christine Graf von der Deutschen Sporthochschule Köln in der DDG-Mitteilung.
Zusätzlich seien circa 150 Minuten moderater körperliche Aktivität in Form etwa von Radfahren oder Schwimmen pro Woche notwendig, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren. - Puhh... ganz schön happig! -DM

Herrscht in der Demenzforschung Stillstand?
25. Oktober 2018. Die Techniker Krankenkasse (TK) kritisiert, in der Demenzforschung herrsche Stillstand. Sie fordert verstärkte Anstrengungen – und Anreize für die Industrie. - Jedoch: Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller kritisierte den TK-Report. "Ein Viertel der Mitgliedsfirmen des Verbandes der forschenden Arzneimittelhersteller forscht auch weiterhin an neuen Medikamenten gegen Alzheimer." ...die TK komme seit Jahren zu schlechten Gesamturteilen – "schlechter als andere Instanzen des Gesundheitswesens. Alles bei der TK wirkt wie eine Blaupause zur Einschränkung des Versorgungsniveaus gesetzlich Versicherter."

Demenz: Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch
15. Oktober 2018. Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar schon lange vor dem eigentlichen Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar bis zu 20 Jahre. - Die gute Nachricht: Das Zeitfenster für die Alzheimerprävention könnte bis zu 20 Jahre betragen. - Wieder eine Studie, die hilft, die Mechanismen der Krankheit besser zu verstehen. Als Laie ist man allerdings leicht überfordert. -DM

Bewegung und Hirnleistung „Gehen hilft uns geistig auf die Sprünge“
8. Oktober 2018. Der Hirnforscher Gerd Kempermann erklärt, warum wir alle mehr Bewegung brauchen: Denn Gedächtnis- und Lernleistungen, Aufmerksamkeit und auch Kreativität profitieren von körperlicher Aktivität. - “Trau keinem Gedanken, der Dir im Sitzen kommt!” Friedrich Nietzsche. -DM

Demenz in D-Moll - Mit Demenzpatienten ins Konzert?
21. September 2018. Mit Demenzpatienten in ein Konzert gehen? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Sinfonieorchesters bietet Erkrankten und Angehörigen nun eine ganz besondere Konzertreihe – mit drei verschiedenen Konzertformaten. “Viele unserer Bewohner werden heute vergessen haben, dass sie gestern im Konzert waren, aber gestern waren sie glücklich", schreibt die Wohnbereichsleiterin eines Seniorenhauses in einem Dankesbrief.” - Musik ist der Königsweg, sagt Dieter Müller.

Appell an Ärzte: Frühzeitige Demenz-Diagnostik ist effektiv
18. September 2018. Aus Anlass des Welt-Alzheimer-Tages am kommenden Freitag hat Professor Michael Rapp von der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie am Montag in Berlin an Hausärzte appelliert, erste auch unspezifische Anzeichen für eine Demenz ernst zu nehmen. Bei frühzeitiger Einleitung einer Therapie sei eine Demenz in einem von sieben Fällen umkehrbar, bei etwa der Hälfte der Patienten könne der Krankheitsverlauf verzögert werden, betonte Rapp. - Mit anderen Worten: Es besteht kein Grund zu Fatalismus! Auch wenn das Wundermittel noch nicht gefunden wurde (und auf absehbare Zeit nicht gefunden wird) kann man etwas tun! -DM

DAK-Analyse: Bildung der Eltern beeinflusst Gesundheit der Kinder
29. August 2018. Kinder von gebildeten Eltern sind offenbar in der Regel gesünder als es der Nachwuchs von Müttern und Vätern ohne Bildungsabschluss ist. Das berichtet die DAK-Gesundheit in ihrem Kinder- und Jugendreport.

Neue Studienerkenntnisse: Diese Faktoren begünstigen eine Demenz
21. August 2018. Wer im mittleren Alter keinen Sport treibt, hat offenbar ein deutlich erhöhtes Risiko, später an Demenz zu erkranken. Und das ist nicht der einzige Risikofaktor im Zusammenhang mit dem Lebensstil, den Forscher entdeckt haben. - Zum Teil sind die in Chikago vorgestellten Ergebnisse nicht völlig neu: Ein gesunder Lebensstil ist das A und O - und das weiß man seit Langem. Der negative Einfluss von Zucker in der Nahrung wurde jedoch erstmals sehr eindeutig beschrieben. -DM

Immuntherapie mit Krebsmitteln:
Kurskorrektur in der Alzheimerforschung?

20. August 2018. Offenbar entzieht sich das Gehirn bei Morbus Alzheimer dem Immunsystem. Checkpoint-Hemmer aus der Krebstherapie könnten dies verhindern. Bei Mäusen klappt das schon. - Gar zu oft sind Demenz-Forscher in der Sackgasse gelandet. Ist dies ein Erfolgversprechender neuer Weg? -DM
Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Thomas Müller:
Demenzforschung: Nicht nur auf Amyloid schauen!
20. August 2018. Der medizinische Fortschritt schreitet selten geradlinig voran, er führt oft in Sackgassen, auf Nebenpfade oder komplett in die falsche Richtung. Dann dauert es einige Zeit, bis der Fehler erkannt und der Kurs korrigiert wird.
Eine solche Kurskorrektur könnte derzeit in der Alzheimerforschung nötig sein.

Umfrage deckt auf - Deutsche bewegen sich immer weniger
30. Juli 2018. Nicht mal jeder zweite Deutsche bewegt sich in dem Maße, wie es die WHO empfiehlt. Vor acht Jahren war das noch die Ausnahme. Erwachsene sollten nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) pro Woche mindestens 150 Minuten moderater Aktivität – zum Beispiel zügiges Gehen – oder 75 Minuten intensiver Aktivität nachgehen, etwa Joggen. - Die Ergebnisse dieser Studie zeigen ein erschreckendes Bild: Seit 2010 haben sich die Zahlen deutlich verschlechtert! - DM
Bewegung, Ernährung und Co. - So ungesund leben die Deutschen
Die Deutschen halten sich für gesund, sind es aber einer Studie zufolge gar nicht. Sie sitzen viel herum, und fühlen sich nicht besonders ausgeruht.

Nahrungsergänzung - Steigert ein Probiotikum die Hirnleistung?
9. Juli 2018. Nach Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels waren bei Probanden Konzentrationsvermögen und Stimmungslage verbessert. In der Untersuchung haben Forscher der Universität Graz Probanden das Nahrungsergänzungsmittel "OMNi-BiOTiC® Stress" über vier Wochen verabreicht. Im Vergleich zu einer Placebogruppe schnitten die Probanden der Verumgruppe in Erinnerungs-Tests besser ab und waren gleichzeitig sicherer in ihren Entscheidungsfindungen, wird in der Mitteilung berichtet.

Prävention - Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?
22. Mai 2018. US-amerikanische Studie: “Dabei war das Risiko für eine Demenz bei jenen zwei Dritteln der Studienteilnehmer, die wegen ihrer arteriellen Hypertonie antihypertensive Medikamente jedweder Art erhalten hatten, um signifikante 43 Prozent geringer als bei Studienteilnehmern, die keine antihypertensiven Medikamente erhalten hatten.”

Vor allem Männer betroffen - Viel Alkohol führt früh in die Demenz
27. April 2018. So ziemlich jeder Schaden, den jemand seinem Gehirn zufügt, scheint das Demenzrisiko zu erhöhen. Von daher ist es wenig überraschend, dass ein dauerhaft starker Alkoholkonsum auch der kognitiven Leistung abträglich ist und eine Demenz begünstig. Was vermutlich nicht jeder weiß: Alkohol ist der Hauptrisikofaktor für eine früh beginnende Demenz. Mehr als die Hälfte der Demenzkranken unter 65 Jahren hat ein Alkoholproblem. - Zwei Drittel der jüngeren Männer mit Demenz haben ein Alkoholproblem. - Ein übermäßiger Bier-, Wein- und Schnapsgenuss scheint nach diesen Daten also mehr als jeder andere Faktor zu einer früh beginnenden Demenz beizutragen. - Für eine frühe beginnende Demenz scheint Alkohol sogar der mit Abstand wichtigste Risikofaktor zu sein.

Neue Erkenntnis - Schon wenig Alkohol erhöht das Sterberisiko
13. April 2018. Ein Gläschen Wein am Tag schadet nicht, hieß es früher. Eine neue Studie hat ergeben: Schon geringere Mengen Alkohol sind schädlich. Auch die deutschen Richtwerte sollten überprüft werden, sagen Experten. Diese Studie hat gezeigt, dass der Konsum von Alkohol in einer Menge, die als sicher galt, tatsächlich mit einer geringeren Lebenserwartung und mehreren ungünstigen gesundheitlichen Folgen verbunden ist. - Abgesehen davon steht seit vielen Jahren bereits fest: Schwangere dürfen zum Schutz des Embryos überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen - nicht mal ein Gläschen pro Woche! -DM

Weit vor den Symptomen - Bluttest kann Alzheimer früh aufspüren
11. April 2018. Ein kostengünstiger Bluttest könnte früh auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen - im Mittel acht Jahre, bevor die ersten Symptome auftreten. Das berichten deutsche Forscher. - Der Test war in der Lage, Personen ohne klinische Alzheimer-Symptome im Durchschnitt acht Jahre vor der klinischen Diagnose zu erkennen. In 70 Prozent der Fälle identifizierte der Bluttest diejenigen Personen, bei denen sich später tatsächlich eine Alzheimer-Demenz entwickelte. Bei neun Prozent war das Ergebnis falsch positiv. Daher sei er momentan noch nicht zur alleinigen Frühdiagnose von Alzheimer geeignet, heißt es in der Mitteilung. Aber er eröffne die Möglichkeit, in einem kostengünstigen und minimal-invasiven Screening Personen herauszufiltern, die sich dann einer weiterführenden teuren und invasiven Diagnose unterziehen sollten, die ein falsch positives Ergebnis ausschließen kann.

Bewegung zur Prävention von Demenz
6. April 2018. Eine Studie der Deutschen Sporthochschule weist auf einen positiven Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Fitness bei beginnender Demenz hin... Das Ergebnis: Je fitter die Studienteilnehmer waren und je mehr sie sich im Alltag bewegten, desto besser waren auch ihre kognitiven Leistungen. Die Daten belegten, wie wichtig Sport und Bewegung für den Erhalt der geistigen Fitness im Alter sind.

Studie: Erst schwerhörig, dann dement?
6. April 2018. Für die Forscher gibt es zahlreiche Hinweise dafür, dass der Hörverlust auch pathophysiologisch mit dem kognitiven Abbau verknüpft sei. - Insgesamt könnte es durchaus sein, dass die Schwerhörigkeit zur "kognitiven Last" des alternden Gehirns beitrage. Umso bedeutsamer wäre, falls sich dieser Zusammenhang bestätigt, eine adäquate Therapie mit Hörhilfen, die dann nämlich unter Umständen dazu beitragen könnten, die Geistesleistung der Betroffenen länger zu erhalten. - Mit anderen Worten, Hörgeräte können zu einer besseren Lebensqualität beitragen. -DM

Alzheimer per Erbgut-Schalter aufhalten?
21. März 2018. Durch das gezielte Ausschalten zweier Gene könnte sich das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit aufhalten und die kognitive Leistung verbessern lassen. - Die Forschungsergebnisse könnten Grundlage für eine neue  Untersuchungsreihe werden. -DM

Kognitive Störungen - Wann ist eine MRT indiziert?
20. März 2018. Nicht einmal jeder zweite Demenzkranke wird als solcher vom Hausarzt erkannt. Das muss sich ändern, fordert die Deutsche Gesellschaft für Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung. Eine MRT könne dabei helfen. ... Hilfreich könne die MRT dagegen bei Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen (MCI) sein, so der Experte: "Das ist die ideale Zielgruppe für eine Untersuchung in einer Memory-Clinic." - Empfohlen wird diese Diagnose nicht für Jedermann, sondern für Menschen mit Gedächtnisproblemen. -DM

Welche Hausmittel gegen Erkältungen wirklich nützen
17. Februar 2018. Holunderbeeren, Salbei, Knoblauch oder Zwiebelkissen – manchmal kann man sich vor Ratschlägen kaum retten. Wir fassen zusammen, was die Wissenschaft zu zehn gängigen Hausmitteln gegen Erkältungen sagt. - Salbei - Ingwer - Holunderbeeren - Frische Früchte, Vitamin C - Zwiebeln - Echinacea - Honig - Wärme, Dampfbad - Tee (viel trinken) - Ruhe, Schlaf. Man darf keine Wunder erwarten, aber es ist gewiss etwas dran! -DM

Gesundheit wird zum Standortvorteil
16. Januar 2018. Minneapolis - Nähe zur Natur, ein aktiver Lebensstil: Viele US-Städte punkten mit dem Faktor Gesundheit – sowohl bei Touristen als auch bei neuen sportbegeisterten Einwohnern. - Diesen Artikel müssen Sie lesen! Besonders auch unter dem Aspekt “Seniorenspielplatz” der in Bruchsal ob seiner Unvernunft hohe Wellen geschlagen hat. Wenn die Kommunen etwas unternehmen, um die Menschen auf die Beine zu bringen, dann ist das in höchstem Maße zu begrüßen. Seit mehr als zehn Jahren ist die Stadt Bruchsal unter dem Stichwort “Gesundheitsförderung” aktiv unterwegs und gilt mittlerweile unter den deutschen Kommunen als Modell und Vorzeigestadt. -DM

Leichte kognitive Störungen - Verzögern SSRI die Demenz?
20. Dezember 2017. Eine SSRI-Therapie schützt möglicherweise vor einer Demenz: Der Übergang von ersten kognitiven Beeinträchtigung in einen manifesten Morbus Alzheimer ist bei Personen, die längere Zeit SSRI eingenommen haben, um mehr als zwei Jahre verzögert. - Thomas Müller schildert, dass Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wie Prozac (Mittel zur Behandlung von Depressionen) möglicherweise geeignet sind, Demenz zu verzögern. -DM
Alzheimer - Stochern im Nebel
20. Dezember 2017. Wenig Hoffnung auf baldige Fortschritte in der Alzheimertherapie - schreibt Thomas Müller.

Demenz-Studie: 3D-Videospiele halten Senioren geistig fit
11. Dezember 2017. Wer sich fast nur noch in seinen eigenen vier Wänden bewegt, trainiert das für räumliche Orientierung zuständige Hirnareal kaum noch. Spezielle Computerspiele könnten Abhilfe schaffen, glauben Forscher. - Wer rastet, der rostet. Eigentlich kein Geheimnis. Schön, dass diese Studie es belegt. Natürlich dürfen Wunder nicht erwartet werden. -DM

Diät und weniger Salz
Schon mit Ernährungsumstellung lässt sich der Blutdruck stark senken

29. November 2017. Ein zu hoher Blutdruck lässt sich auch ohne Medikamente in den Griff bekommen. Wie das gelingen kann, zeigt eine auf dem US-Kardiologen-Kongress präsentierte Studie. - Auch wenn der Bericht im Leserbrief angegriffen wird: Ich werde weiter versuchen, meinen Kochsalzkonsum zu reduzieren. -DM

Alzheimer-Forschung: Bill Gates investiert 50 Millionen
16. November 2017. Microsoft-Gründer und US-Milliardär Bill Gates unterstützt die Alzheimer-Forschung mit 50 Millionen Dollar. Er sei zuversichtlich, dass es der Wissenschaft gelingen könne, den Verlauf der Krankheit zu verändern und ihre Schwere zu verringern, schrieb Gates am Montag in seinem Blog. "Wir machen bereits Fortschritte – aber wir müssen mehr tun."

Prävention: Jede achte Depression durch etwas Sport vermeidbar
14. November 2017. Würde sich jeder Erwachsene nur eine Stunde pro Woche körperlich bewegen, ließen sich wohl 12% aller Depressionen vermeiden. Diesen Schluss legt eine große norwegische Studie nahe. - Ich füge hinzu: Am besten an der frischen Luft! Die Ergebnisse passen gut zu der NAIS-Philosophie hier in Bruchsal. Und es muss nicht unbedingt “Sport” sein. “Bewegung” tut’s auch. -DM

Erkältung/Prävention:
Gut gewappnet gegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit

8. November 2017. Mit den jetzt sinkenden Temperaturen sind auch die Erkältungskrankheiten wieder auf dem Vormarsch. Gut beraten ist, wer nun die körpereigene Abwehr stärkt. Wichtige Maßnahmen zur Prävention:
Händewaschen: mehrmals täglich
Schlaf: regelmäßig und ausreichend
Bewegung: regelmäßiges Training an der frischen Luft
Sauna: regelmäßige Saunagänge oder Wechselduschen
Supplementierung von Vitaminen und Spurenelementen
 

Alzheimer im Frühstadium kann mit Nährstoffkombi stabilisiert werden
1. November 2017. Bei Personen mit Alzheimer im vordemenziellen Stadium der Krankheit können durch Verzehr eines Nährstoffgemischs die kognitiven und funktionellen Leistungen im Alltag signifikant verbessert werden. Die Teilnehmer mit Alzheimer im Prodromalstadium waren dabei mit einem speziellen Nährstoffgemisch – "Fortasyn Connect" – behandelt worden. Dieses enthält eine Kombination aus essenziellen Fettsäuren (Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensaeure (EPA)), Vitaminen (B12, B6, C, E und Folsäure) und anderen Nährstoffen wie Cholin, Uridinmonophosphat und Selen. - Die Studie ging leider nur über zwei Jahre, und die Teilnehmerzahl war gering: 311. Man wird diese ermutigenden Ergebnisse wohl überprüfen müssen. -DM

Studie: Die heute 65-Jährigen sind fitter als ihre Vorgänger
26. Oktober 2017. Wer heute Mitte 60 ist, fühlt sich nicht nur jünger, sondern weist in der Regel auch einen besseren Gesamtgesundheitszustand auf als Gleichaltrige noch vor zwanzig Jahren – hinzu kommt eine größere Lebenszufriedenheit. Das ist eines der aktuellen Ergebnisse der Interdisziplinären Längsschnittstudie des Erwachsenenalters (ILSE), die 1993 am Institut für Gerontologie der Uni Heidelberg gestartet wurde. Zwei verschiedene Jahrgangsgruppen wurden untersucht: die Geburtsjahrgängen 1930 bis 1932 und 1950 bis 1952. Die Forscher haben unter anderem festgestellt, dass leichte kognitive Beeinträchtigungen als Risikosyndrom für Alzheimer Demenz aktuell weniger häufig auftreten als bei Gleichaltrigen zwanzig Jahre zuvor.

Was ist dran an hirngesunder Ernährung?
20. September 2017. Altersforscher haben Nahrungsinhaltsstoffe identifiziert, die Selbstreinigungsprozesse in den Gehirnzellen ankurbeln und womöglich vor neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer schützen könnten. Einer davon: Spermidin (aus Weizenkeimen). Aktuell läuft zu dem Thema unter der Leitung von Professor Agnes Flöel an der Charité in Berlin eine Studie.
Patienten gesucht: Für die "SmartAge"-Studie an der Charité in Berlin werden Studienteilnehmer im Alter zwischen 60 und 90 Jahren gesucht. Interessenten können sich per E-Mail unter smartage@charite.de oder unter der Telefonnummer (0)30 450660395 melden.

Alzheimer: Jeder kann sein Demenz-Risiko senken
21. Juli 2017. Eine neue Studie zeigt: Wer raucht, sich im Alter nicht um ein Hörgerät kümmert und hohen Blutdruck unbehandelt lässt, hat ein höheres Risiko, an Demenz zu erkranken. - Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer sind unheilbar. Trotz intensiver Forschung und Medikamenten im Test. Alles, was bisher an Therapien zur Verfügung steht, kann den Verfall der geistigen Fähigkeiten nur verlangsamen, Symptome lindern, die Lebensqualität – mit der Krankheit – etwas verbessern. Aber: Die Zahl derer, die daran erkranken, ließe sich erheblich reduzieren, würden bekannte Risikofaktoren konsequent von Kindheit an bekämpft, schreiben Forscher diese Woche in mehreren Beiträgen im Medizinmagazin The Lancet.

Gedächtnisabbau: Besser denken mit Kakao (schwarzer Schokolade)
6. Juli 2017. Italienische Studie: Der Genuss von Kakaoflavonolen verbessert die kognitiven Leistungen – besonders bei älteren Personen mit beginnendem Gedächtnisabbau. Die Autoren sagen: "Dunkle Schokolade ist reich an Flavonolen, also essen wir immer etwas dunkle Schokolade, jeden Tag."

Studie mit Senioren: Fit im Kopf mit Blaubeersaft
7. März 2017. Der regelmäßige Verzehr von Blaubeersaftkonzentrat sorgt offenbar dafür, dass sich kognitive Funktionen und Blutfluss im Gehirn verbessern. Wissenschaftler der Universität Exeter haben in einer kleinen Studie die gesundheitlichen Effekte von Blaubeersaftkonzentrat untersucht. 12 gesunde Senioren im Alter zwischen 65 und 77 Jahren erhielten täglich 30 ml eines konzentrierten Blaubeersafts zu trinken. Das Ergebnis: Bei den Teilnehmern der Blaubeergruppe wurde nach 12 Wochen eine signifikante Verbesserung der Gehirnaktivität und des Blutflusses in diversen Gehirnarealen nachgewiesen. Dem Bericht der britischen Forscher zufolge schnitten diese Teilnehmer auch eindeutig besser in den kognitiven Tests – etwa beim Erinnerungsvermögen – ab, als die Senioren der Vergleichsgruppe. - Kaum zu glauben. Nur 12 Wochen dauerte der Test an 12 Senioren. Und dann deutlich positive Ergebnisse! Wie gesagt, eine kleine Studie. Sicher sind die Ergebnisse noch nicht belastbar. -DM

Generali Altersstudie: Die Alten von heute – fit, aktiv, wohlhabend
2. März 2017. Nie hat es eine Generation der über 65-Jährigen gegeben, der es so gut gegangen ist wie heute. Und für die es immer noch aufwärts geht – gesundheitlich wie finanziell. Das geht aus der Altersstudie 2017 hervor. - Ich hab’s immer gewusst, nur dass die Fakten so krass sind...! Um die Senioren von heute muss man sich nicht sorgen - aber um die Jugend! -DM

Alzheimer – Halbwahrheiten und Heilsversprechen helfen nicht weiter
15. Februar 2017. In Magazinen, Zeitungen und der populärwissenschaftlichen Literatur tauchen in den letzten Jahren immer wieder Behauptungen auf, welche die Existenz der Alzheimer-Krankheit grundsätzlich in Frage stellen, unkonventionelle Erklärungen für ihre Entstehung liefern oder alternative Behandlungsmöglichkeiten als Weg zur Heilung propagieren. Diese Behauptungen werden oft journalistisch geschickt dargestellt und können eine hohe Überzeugungskraft haben. Auch wenn Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und diejenigen, die ihnen helfen und beistehen wollen, die Realität der Krankheit aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen nur zu gut kennen, wirken derartige Aussagen verunsichernd und wecken ungerechtfertigte Hoffnungen. Häufig lassen sie sich aber nicht ganz einfach widerlegen.
Der Vorstand der Deutschen Alzheimer Gesellschaft hat deshalb diese Stellungnahme verabschiedet, in der den wichtigsten dieser Behauptungen wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse gegenübergestellt werden. - Hier geht es zu der überaus wertvollen Seite der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

Regelmäßig in die Sauna
13. Februar 2017. Das regelmäßige Schwitzen in der Sauna soll vor allwinterlichen Erkältungen schützen. Eine finnische Studie weist jetzt darauf hin, dass die Effekte möglicherweise noch viel weitreichender sind: Mit steigender Saunafrequenz sank das Demenzrisiko. - Viel hilft viel: Einmal pro Woche ist schon positiv; am besten sind vier bis sieben Saunabesuche pro Woche. -DM

Geistige Betätigung: Schützt Bücherlesen vor Demenz?
10. Februar 2017. Unter Berücksichtigung potenzieller Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und Bildungsgrad errechneten die Forscher folgende Risikoreduktionen: Wer oft, das heißt mindestens ein- bis zweimal pro Woche, Spiele spielte, senkte sein MCI-Risiko im Beobachtungszeitraum um 22 Prozent, bei gesellschaftlich aktiven Teilnehmern betrug die Reduktion 23 Prozent, bei handwerklich Tätigen 28 Prozent. Als Referenz galten Personen, die die jeweiligen Aktivitäten höchstens zwei- bis dreimal im Monat aufgenommen hatten. Am stärksten war die Assoziation mit der "Arbeit" am Computer: Hier betrug die Risikoreduktion 30 Prozent. Am schwächsten ausgeprägt war der Effekt beim Bücherlesen: Dies ging nur mit einer (nicht signifikanten) Reduktion des MCI-Risikos um 17 Prozent einer. Warum die Effektstärke ausgerechnet bei der Beschäftigung mit dem Computer besonders ausgeprägt war, konnten die Forscher nicht eruieren. Unklar blieb auch, wie die Teilnehmer den Computer genutzt hatten. - Hab ich’s doch gewusst: Bücherlesen hilft, aber noch viel mehr bringt das “Arbeiten” am Computer! Es lebe der NAIS Internet-Treff! -DM

Alzheimer-Forschung: Kostenlose Broschüren - Ratgeber gibt Überblick zu Demenz
10. Februar 2017. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. stellt kostenlos Broschüren zur Verfügung. Online können bis zu drei unterschiedliche Ratgeber bestellt werden, die Sie auch gerne an Freunde und Bekannte weitergeben können.

Auch wer nur am Wochenende schwitzt, bleibt fit
13. Januar 2017. Auch wer ausschließlich am Wochenende Sport treibt, beugt Erkrankungen effektiv vor. Das empfohlene Pensum auf mehrere Wochentage zu verteilen, ist offenbar unnötig, so eine britische Studie. Die meisten Präventionsleitlinien geben vor, Menschen sollten drei- bis viermal die Woche 30 bis 40 Minuten moderat sportlich aktiv sein. Unter der Woche sind viele Menschen aber stark eingebunden. Nicht nur der innere Schweinehund ist zu überwinden, sondern häufig machen auch ein später Feierabend an der Arbeit oder Pflichten in der Familie die guten Vorsätze zunichte. - Das Fazit: Menschen, die das zur kardiovaskulären Prävention empfohlene Mindestpensum komplett am Wochenende absolvieren, wiesen eine um signifikante 30 Prozent geringere Gesamtmortalität auf als komplett inaktive Menschen. - Menschen, die nur einmal die Woche Sport treiben, müssen nun kein schlechtes Gewissen mehr haben! -DM

ALZHEIMER Fehlendes Medikament gegen Demenzkrankheit frustriert Patienten und Firmen
28. Dezember 2016. Noch immer wartet die Menschheit auf ein potentes Medikament gegen die Demenzkrankheit. - In verständlicher Sprache schildert die Aargauer Tageszeitung die zahlreichen Rückschläge und geringen Fortschritte der Pharmaindustrie bei der Entwicklung von Heilmitteln gegen die Alzheimer Demenz.. -DM

FORSCHUNG
Alzheimer-Spezialist: «Die Krankheit ist viel komplexer als gedacht»

28. Dezember 2016. Alzheimer-Spezialist Reto Kressig sagt, die Medizin verstehe nach wie vor nicht, welche Veränderungen zum Abbau der Hirnleistung führen.
Herr Kressig, noch immer wartet die Menschheit auf ein potentes Medikament gegen Alzheimer, es gibt immer wieder Rückschläge bei der Forschung. Woran liegt das? - Erstaunlich: Die schweizerische Aargauer Tageszeitung widmet sich dem wohl schwierigsten Gesundheitsthema. Und am Ende heißt es - nach den zahlreichen Rückschlägen der medikamentösen Forschung wird eines immer wichtiger: der angemessene Lebensstil. -DM

Alzheimer-Forschung – Hoffen auf Roche, Merck & Co, Novartis und Probiodrug
18. Dezember 2016. In der Pharmaforschung gilt die Alzheimersche Krankheit als "Heiliger Gral". Kein Medikament wurde bisher gefunden, um die Demenzkrankheit aufzuhalten oder wenigstens zu bremsen. Die bisherigen Mittel lindern die Symptome. Allein hierzulande leiden laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft an die 1,6 Millionen Menschen an Demenz, zwei Drittel davon haben Alzheimer. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft steigt die Zahl der Erkrankten. Eine Reihe von Ansätzen scheiterte, Pharmariesen wie Pfizer mussten Rückschläge hinnehmen. Seit 2007 kam kein neues Alzheimer-Medikament auf den Markt. Jüngst ist erneut eine Hoffnung des Pharma-Konzerns Eli Lilly endgültig gescheitert. Doch die Branche forscht weiter. Es gibt neue Ansätze, zum Teil mit ersten Erfolgen. - deraktionaer.de greift das schwierige Thema auf und spricht von “ersten Erfolgen”. “Das Umsatzpotenzial liegt nach Einschätzung von Experten bei Alzheimer im zweistelligen Milliardenbereich.” Wer’s glaubt... Zu meinen Lebzeiten wird es jedenfalls keine wirksame Medizin gegen Alzheimer geben, die man als Tablette einwerfen kann; da bin ich mir sicher. -DM

Dick, wohlhabend, gute Bildung: Diese Faktoren schützen vor Demenz
25. November 2016. Demenzinzidenz geht in Industrieländern stark zurück: Vor allem Menschen mit guter Bildung sind weniger anfällig – aber auch Dicke. Warum Übergewicht von Vorteil scheint, dafür haben die Forscher eine bemerkenswerte Erklärung. - Thomas Müller findet bei seinen Recherchen immer die interessantesten Literaturstellen. Interessant ist es schon, dass die Häufigkeit von Demenzerkrankungen offenbar abnimmt. -DM

Alzheimertherapie: Antikörper macht Hoffnung
2. September 2016. Alzheimer ist bislang nicht heilbar. Doch mit einem Antikörper lassen sich zumindest die typischen Ablagerungen im Gehirn reduzieren. - Die Arbeit wird als “wertvolle Studie” bezeichnet und verdient, weiter ausgebaut zu werden. Die Medien habe die Nachrichten über diese Studie nur zu gern aufgenommen. Es bleibt zu wünschen, dass die Hoffnungen der Menschen kein weiteres Mal enttäuscht werden! Eines scheint sich mehr und mehr herauszukristallisieren: Die Behandlung der Krankheit muss viel früher beginnen, am besten 20 Jahre vor Ausbruch der Krankheit. Wie soll das gehen? -DM

Leseratten im Vorteil: Wer Bücher liest, lebt länger
31. August 2016. Warum leben Bücherleser tendenziell länger als Magazinleser? Senioren, die täglich in Büchern schmökern, leben im Mittel 23 Monate länger als Büchermuffel, melden US-Forscher. - Ist es vielleicht die insgesamt gesündere Lebensart? -DM

Demenzprävention: Schützt Fischöl doch vor Demenz?
15. August 2016. Ältere Personen, die viel der Omega-3-Fettsäure DHA zu sich nehmen, lagern weniger Beta-Amyloid im Gehirn ab: Dies nährt wieder die Hoffnung, mit Fischöl Alzheimer verhindern zu können. - Freunde regelmäßiger Fischmahlzeiten entwickelten in Kohortenstudien regelmäßig seltener eine Alzheimerdemenz als Fischverächter. - Immerhin kann man älteren Menschen getrost zu mehr Fisch raten, sofern dieser nicht mit Schwermetallen belastet ist. Denn die sind erwiesenermaßen nicht gut für die Hirnfunktion. - Dass Fisch ein sehr gesundes Nahrungsmittel ist, wurde schon oft publiziert. Am besten zweimal die Woche Fisch - mit der Betonung auf Seefisch. -DM

Richtige Lebensweise: Fast jeder Schlaganfall vermeidbar
15. Juli 2016. Ein Paukenschlag: 90 Prozent der Schlaganfall-Folgen sind vermeidbar. Aber wie schützt man sich? Hoher Blutdruck ist Gefahr Nummer eins. Allgemein ist der systolische Blutdruck der mit Abstand wichtigste Einzelfaktor. Angenommen wird dabei, dass ein systolischer Druck von unter 120 mmHg das geringste Schlaganfallrisiko birgt. Global ist für fast drei Viertel ungesundes Verhalten mitverantwortlich: die Kombination von Rauchen, ungesunder Ernährung und wenig Bewegung.

Sport senkt das Krebsrisiko - Das gilt für die meisten
8. Juni 2016. Wer viel Sport treibt, hat ein geringeres Darm- oder Brustkrebsrisiko. So viel weiß man schon lange. Eine Analyse bei 1,5 Millionen Senioren zeigt nun: Auch die meisten anderen Tumoren sind bei körperlich Aktiven seltener zu finden. Immerhin können auch Übergewichtige ihr Risiko für viele Tumoren deutlich senken, wenn sie sich etwas mehr bewegen.

Lebensstil - Von fünf Jahren Beratung ein Leben lang profitieren
8. Juni 2016. Noch vier Jahrzehnte nach Raucherentwöhnung und Umstellung zu gesunder Ernährung ist die Infarktrate alter Männer deutlich reduziert. Das zeigt eine Studie aus Norwegen. Die meisten Männer hatten zu Studienbeginn hohe Cholesterinwerte gehabt und geraucht. Sie waren daher zu Rauchstopp und Ernährungsumstellung beraten worden. Angestrebt wurde eine Kost mit weniger gesättigten Fettsäuren sowie viel Fisch, Obst und Gemüse. Übergewichtige sollten Kalorien, Zucker und Alkohol einsparen. Der Rückgang tödlicher Herzinfarkte sei hauptsächlich auf die ernährungsbedingte Reduktion der Spiegel von Cholesterin und Triglyzeriden sowie von Körpergewicht zurückzuführen.

Mögliche Alzheimer-Bremse?
10. Mai 2016. Wachstumsfaktor BDNF (Brain-Derived Neurotrophic Factor): Produziert das Gehirn sehr viel von einem bestimmten Wachstumsfaktor, schreitet der kognitive Abbau im Alter langsamer voran. Wissenschaftler hoffen, dass sich daraus möglicherweise ein neuer Ansatz zur Therapie bei Morbus Alzheimer ergibt. Die Forscher um Dr. Aron Buchman vom Rush University Medical Center in Chicago vermuten, BDNF könnte die Auswirkungen einer Alzheimerdemenz mildern und als eine Art Reserve gegen die neuronalen Schäden fungieren. - Wie lässt sich der BDNF-Gehalt im Gehirn erhöhen? Lesen Sie 8 Ways To Increase BDNF Levels (Brain-Derived Neurotrophic Factor). Dazu zählt unter anderem: Viel Bewegung, ab und zu Fasten, wenig Zucker, wenig gesättigte Fettsäuren, viel Sonnenlicht, Nahrungsergänzung: Curcumin bzw. Kurkuma-Pulver, grüner Tee, Omega-3-Fettsäuren, Fischöl. Gewicht abnehmen, bestimmte Medikamente, soziale Kontakte pflegen. Zum Thema Fischöl: Best Fish Oil Supplements & Brands: Rankings By Value. -DM

Wer spät in Rente geht, lebt länger
26. April 2016. Das dürfte die Hüter der Renten- und Krankenkassen freuen: Jedes Jahr, das wir ab dem Alter von 65 zusätzlich arbeiten, scheint die Lebenserwartung drastisch zu steigern. Sollten wir unserer Gesundheit zuliebe alle bis 70 arbeiten? Oder erst gar nicht in Rente gehen? Unsterblich würden wir dann nicht, aber offenbar viel länger leben. - Oder ist alles nur ein Fehler der Statistik? Jedenfalls war es in Deutschland eine Schnapsidee, gesunde und tüchtige Mitarbeiter vorzeitig in den Ruhestand zu schicken. -DM

Schockierender internationaler Vergleich:
Gesund altern klappt in Deutschland selten

12. April 2016. Jeder hofft, im Alter gesund zu sein: Rentner in Deutschland haben aber im Schnitt deutlich weniger gesunde Jahre vor sich als ihre Altersgenossen in anderen Ländern. Dies zeigt eine OECD-Statistik für Europa. - In Deutschland gibt es überdurchschnittlich viele kranke Senioren. Und das bei dem Aufwand der getrieben wird! Liegt es doch am deutschen Charakter, der es einfach nicht fertig bringt, glücklich zu sein? Ein alarmierender, nachdenklich machender Bericht. -DM

Weniger Plaques im Hirn: A fish a day keeps Alzheimer's away
Meeresfische sind zwar reich an Quecksilber. Trotzdem hat eine fischreiche Ernährung für das Gehirn wohl mehr Vor- als Nachteile. Alzheimer tritt dann seltener auf. Zumindest bei Menschen mit dem Alzheimer-Risiko-Allel ApoE4. - Wer sagt mir, ob ich ein Mensch mit dem Alzheimer-Risiko-Allel ApoE4 bin? Wer sagt mir, ob die untersuchten Menschen nicht ohnehin einen gesünderen Lebensstil pflegten? Egal. Meeresfische helfen. Je mehr desto besser, am besten zweimal die Woche. -DM

Demenz-Patienten: Wie Kunst fit hält
11. Januar 2016. Kann es Menschen mit Demenz helfen, Kunst zu betrachten und kreativ zu arbeiten? In einem Frankfurter Museum wollen Wissenschaftler das herausfinden. Kunstvermittler staunen. - Natürlich lässt sich Demenz so nicht heilen. Aber es ist offensichtlich, dass es den Patienten und ihrer Betreuern (oft die pflegenden Angehörigen) nach dem Museumsbesuch besser geht. Ein Mehr an Lebensqualität. -DM

Mittelmeerdiät: Hirn um fünf Jahre jünger
11. Januar 2016. Zahlt sich die Vorliebe für eine mediterrane Küche intellektuell aus? Eine neue Studie zeigt: Ältere Menschen, die gerne Fisch, Gemüse und Nüsse essen und wenig rotes Fleisch, haben ein größeres Hirnvolumen und mehr graue Zellen als ungesund essende Altersgenossen. - Wieder lesen wir in einer neuen Studie von der Nützlichkeit der Mittelmeerküche. Es muss also etwas dran sein. Allerdings lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, ob es nur an den Essgewohnheiten liegt, oder ob der ausgesuchte Personenkreis nicht ohnehin schon einen gesunden Lebensstil pflegt und sich dabei viel bewegt. Denn Bewegung zählt immer mit dazu. -DM

Riechtest sagt Demenz voraus
26. November 2015. Können alte Menschen nicht mehr gut riechen, kann das offenbar auf eine künftige Demenz hindeuten. Eine Studie zeigt: Wer im Riechtest schlecht war, hatte ein fünffaches Risko für Alzheimer. - Ich würde das “kann” gern gegen ein “könnte” eintauschen. Bei Demenz ist der Konjunktiv immer angebracht. -DM

Zur Demenzprävention: Let’s dance!
28. Oktober 2015. Tanzen verbessert die kognitive Leistung im Alter offenbar stärker als Fitnesssport. Woran das liegt, haben Forscher jetzt untersucht. Auf eine wirksame medikamentöse Demenzprävention wird man wohl noch eine Weile warten müssen, umso mehr sollten nichtmedikamentöse Verfahren wie viel Bewegung und eine gesunde Ernährung genutzt werden, um die Leistungsfähigkeit des Denkorgans im fortgeschrittenen Alter zu erhalten. Tanzsport scheint das Gedächtnis wirksamer zu schützen als Fitnesssport . -DM

Thomas Müller: Studien zu Prävention |
Schluss mit der Kaffeesatzleserei!

27. Oktober 2015. Schützt Alkohol das Herz? Bewahrt Sport vor Demenz? Seit Jahrzehnten betreibt die Forschung hier nur epidemiologische Kaffeesatzleserei. Aktuelle Beispiele zeigen, dass es auch anders geht. - Thomas Müller schildert, wie unbedarft die meisten Studien betrieben werden und sieht keinen Sinn darin, noch weitere tausend Befragungen zum Beispiel bezüglich des Alkoholkonsums zu machen. Die Ergebnisse sind fraglich, weil sie vermutlich mehr über den Lebensstil aussagen, als über den Alkoholkonsum, wo ohnehin gern geschummelt wird. - Daher sein Appell:
Wir haben mehr als genug epidemiologische Daten - hört also endlich auf damit und prüft Eure Hypothesen in kontrollierten Studien!

Japan: Länger fit dank gesunder Zähne
14. Oktober 2015. Hängen mentale und dentale Gesundheit zusammen? Ein Blick nach Japan lässt dies vermuten. Immer wieder stellte Kawahara fest: Sobald sich die Mundhygiene und die Kaufähigkeit verbesserten, ging es den Patienten deutlich besser - körperlich wie mental. Wer gut kaue, lebe nicht nur länger, sondern vor allem besser, verdeutlicht Kawahara. Selbst die Symptome von Demenz könnten dadurch gemildert werden. Der Schlüssel zur Gesundung steckt in den Muskeln. Darüber ist der Kauapparat mit dem peripheren Nervensystem und der Großhirnrinde verknüpft. Jede Kaubewegung sendet einen Impuls ans Gehirn und regt den Blutfluss an. - Bislang sind es Vermutungen, die noch abgesichert werden müssen. Aber so viel steht heute bereits fest: Ein gutes Gebiss - und sei es künstlich - wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus. In vielen Pflegeheimen wird deshalb darauf besonders geachtet. -DM

Krankheitsrisiken | Eklatante Fehleinschätzung der Deutschen:
Die Folgen eines ungesunden Lebens werden unterschätzt

8. Oktober 2015. Fettiges Essen, zu viel Alkohol und Zigaretten: Wer einem ungesunden Lebensstil frönt, erhöht das Risiko, krank zu werden. Viele Bundesbürger unterschätzen die Gefahr, zeigt eine Umfrage. Ein Großteil der Deutschen verkennt demnach gerade die Risiken, die sie durch ihre Lebensführung selber beeinflussen können. Das sind Steilvorlagen für die Umsetzung des im Juli in Kraft getretenen Präventionsgesetzes in den Alltag.

Gegen Demenz:
Werden Bewegung und gute Ernährung im Alter überschätzt?

8. Oktober 2015. Mit Sport und einer gesunden Ernährung gegen die Demenz? Zwei neue Studien zeigen enttäuschende Resultate: Senioren konnten weder durch mehr Bewegung noch durch Omega-3-Fettsäuren ihre geistige Leistung verbessern. - Nur die “Unfittesten” profitieren ein wenig, besonders alte Menschen mit wenig Bewegung. Letztlich scheinen aber alle Ansätze, die sich zu eng auf nur einen Faktor wie Bewegung oder gar auf einzelne Nährstoffe konzentrieren, in der Demenzprävention wenig auszurichten. Erst beim Zusammenspiel von gesunder Ernährung, viel Bewegung und geistiger Aktivität eröffnen sich vielversprechende Perspektiven, gibt auch eine Gruppe um Dr. Sudeep Gill von der Universität in Kingston, Kanada, in einem Editorial zu bedenken. Die Forscher sehen eine "klare Evidenz" für einen gesundheitlichen Nutzen von Bewegung und gesunder Ernährung auch bei älteren Menschen. Da solche Präventionsmaßnahmen zudem kostengünstig seien, sollten Ärzte auch ihren älteren Patienten immer mal wieder eine gesunde Lebensführung nahelegen.

Alzheimer: Heilung nicht in Sicht
23. September 2015. Das Thema Demenz bewegt sehr viele Menschen in Deutschland - nicht nur am Welt-Alzheimer-Tag am 21. September. Doch frohe Kunde lässt auf sich warten: Mit einer Therapie, die die Betroffenen heilt, ist so bald nicht zu rechnen. (Deshalb) muss weiterhin die Symptomlinderung im Fokus der Behandlung von Alzheimerpatienten bleiben, wofür vor allem Antidementiva, Antidepressiva und Nootropika sowie manche Neuroleptika (eher zurückhaltend angewendet), zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt nichtmedikamentöse Strategien wie Verhaltens-, Physio- und Ergotherapie sowie Gedächtnistraining und Musiktherapie helfen darüber hinaus, das Leben von Patienten mit Morbus Alzheimer - und derjenigen, die sie betreuen - leichter zu machen.

Nachkriegsgeneration: Wohlstand lässt Demenzrisiko schmelzen
17. September 2015. Es gibt in Europa weniger Demenzkranke als noch vor zehn oder 20 Jahren vorausgesagt. Warum das so ist, haben britische Forscher jetzt untersucht - mit überraschenden Erkenntnissen. Zum einen ist es wohl so, dass unsere Eltern- und Großeltern-Generation durch die Kriege und die “schlechte Zeit” besonderen Strapazen unterworfen war und insgesamt weniger Chancen für eine gute Bildung bestanden, während heutzutage medizinisch mehr getan wird gegen Bluthochdruck und Diabetes. Auch achten mehr Menschen auf einen gesunden Lebensstil. So kommt es, dass heute (relativ) weniger Menschen dement sind, als vor 20 Jahren vorhergesagt wurde. -DM

Demenz: Bewegung und Omega-3-Fette helfen Hirn kaum
Die Studie ging über einen langen Zeitraum: fünf Jahre, und die Teilnehmerzahl war groß: 4.200. Die Ergebnisse sind allesamt enttäuschend und widersprechen anderen Studien, die teilweise positive Tendenzen aufspürten: Zugaben von Omega-3-Fettsäuren oder von anderen Nahrungsergänzungsmitteln brachten nichts. Körperliches Training und Bewegung half nur den über 80-Jährigen. Fazit: Programme, die nur auf einen Faktor zielen, bringen bei der Demenzprävention so gut wie nichts. Erst beim Zusammenspiel von gesunder Ernährung, viel Bewegung und geistiger Aktivität eröffnen sich vielversprechende Perspektiven - heißt es am Schluss ziemlich vage. -DM
31. August 2015

Alzheimer: Der Durchbruch lässt auf sich warten
Spezielle Antikörper können den Verlauf von Alzheimer etwas bremsen. Von einem Durchbruch ist die Forschung aber immer noch weit entfernt. Fassen wir uns in Geduld. Die geringen Effekte, die sich bei den Versuchsreihen feststellen ließen, sind im Alltag noch völlig unbedeutend. Es scheint, als müsse die Behandlung zu einem viel früheren Zeitpunkt begonnen werden, vielleicht zwanzig Jahre, bevor die ersten Anfänge einer Erkrankung überhaupt feststellbar sind. Womöglich sind darüber hinaus alle bisherigen Dosierungen zu gering. Was bleibt festzuhalten?

  • Unsere Generation wird eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung nicht mehr erleben.
  • Eine intensive internationale Zusammenarbeit könnte vielleicht Chancen auf Erfolg haben. Alle Alleingänge der letzten 30 Jahre endeten als Misserfolg.
  • Es ist nicht zu erwarten, dass es die allein selig machende Behandlung mit einem Medikament oder mit mehreren Medikamenten jemals geben wird.
  • Konzentrieren wir uns auf einen vernünftigen Lebensstil, wie er seit acht Jahren auf dieser Seite beschrieben wird - dazu zählen: Gesunde Ernährung, (evtl. zusätzlich Vitamine E, C, B12, Gingko-Extrakt) ausreichend körperliche und geistige Beweglichkeit, lebenslanges Lernen, Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Depression, Fettleibigkeit und Bluthochdruck, nicht Rauchen und Alkohol nur in kleinsten Dosen, soziale Kontakte in der Familie, im Freundeskreis, in der Kommune. Soziale Isolation und Alterseinsamkeit erhöhen das Risiko! -DM 3. August 2015

Das Streitgespräch: Alzheimer | Heilung - wie nah/weit ist man wirklich dran?
Ein Durchbruch im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit - oder wieder eine Hoffnung, die enttäuscht wird wie bei allen Heilversuchen bisher? Immer öfter heißt es: Schon das zugrundeliegende Modell ist fragwürdig. Ein Streitgespräch aus aktuellem Anlass. In dreißig Jahren Alzheimerforschung ist man kaum einen Schritt vorwärts gekommen. Viele Studien, viel Forschung - alles endete im Desaster. Dieses Streitgespräch wirft ein Licht auf den Stand der Dinge, und vielleicht ist die Situation doch nicht so hoffnungslos, wie sie scheint. -DM
2. August 2015

Alzheimer: Drei Stunden Sport pro Woche halten Hirn helle
Regelmäßiges Turnen kann Denkgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit von Patienten mit leichter Alzheimerdemenz verbessern. Die Studie beruht auf 200 Patienten von etwa 70 bis 72 Jahren mit leichter Demenz und zeigt, dass Sport auch dann noch positiv wirkt, wenn damit spät begonnen sind und die Menschen bereits erkrankt sind. -DM
13. Juli 2015

Geringeres Demenzrisiko - Sport hält auch das Hirn fit
Wer im mittleren Lebensalter viel Sport treibt, tut damit nicht nur seinem Körper, sondern auch seinem Hirn Gutes - und kann sich eventuell sogar vor Demenz schützen.
23. Juni 2015

Neue Studienerkenntnisse - Schützt Kaffee vor Alzheimer, Parkinson und MS?
Wer Kaffee trinkt, könnte sich dadurch vor Erkrankungen wie Alzheimer, Multipler Sklerose und Parkinson schützen. Mehrere Studien haben jetzt Hinweise auf eine Schutzwirkung des beliebten Getränks ergeben. Und wieder ein interessanter Artikel, aufgestöbert von Thomas Müller. -DM
2. Juni 2015

Überraschender Erfolg: Antikörper bremsen Alzheimer aus
Mit diesem Ergebnis haben selbst die Forscher nicht gerechnet: In einer aktuellen Studie ließ sich der kognitive Abbau bei Demenz mit einem neuen Antikörper bremsen - und zwar deutlich. Nachdem eine ganze Reihe von neu entwickelten Antikörpern gegen das Alzheimerpeptid Beta-Amyloid in klinischen Studien gescheitert ist, gibt es jetzt neue Hoffnung. Erstmals konnte ein solcher Antikörper in einer Studie bei beginnender und leichter Alzheimerdemenz den geistigen Abbau deutlich bremsen - in der höchsten Dosierung wurde er sogar fast komplett gestoppt. - Das wichtigste Ergebnis dieser Studie: Die Behandlung muss in einer sehr frühen Phase beginnen, noch bevor die Krankheit voll ausgebrochen ist. Da es sich um eine relativ kleine Studie handelt, sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen. Weitere Studien, die noch in diesem Jahr beginnen werden, sind geplant. -DM
8. April 2015

Kommentar zu Alzheimer - Erster Hoffnungsschimmer - Von Thomas Müller
Der Redakteur Thomas Müller verfolgt seit Jahren die medizinischen Arbeiten sehr genau: “Die Entwicklung neuer Wirkstoffe gegen die Alzheimerdemenz ist bislang ein Desaster: Gut ein Dutzend wurde getestet, ohne dass auch nur ein einziger in Phase-III-Studien die Demenz signifikant bremsen konnte. In der Tat scheint eine Therapie gegen Amyloid bei klinisch manifester Alzheimerdemenz nicht mehr viel zu nützen... Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Anti-Amyloid-Therapie eigentlich lange vor der Alzheimerdiagnose beginnen müsste, um überhaupt eine Chance zu haben.”

Durch gesunden Lebensstil: Demenz lässt sich bremsen
Es könnte ein Meilenstein in der Demenzprävention sein: Der geistige Abbau lässt sich dank einer Lebensstiländerung gut in Schach halten - und künftig möglicherweise sogar verhindern, wie eine Studie zeigt. Offenbar, so das Ergebnis, lässt sich der geistige Abbau im Alter deutlich bremsen, wenn es älteren Menschen gelingt, sich gesünder zu ernähren, sich mehr zu bewegen und auf ihre kardiovaskulären Risikofaktoren zu achten. Die Erkenntnisse sind nicht neu. Nun wurde jedoch erstmals bewiesen, dass es so ist. Schon nach nur zwei Jahren waren positive Effekte messbar. -DM
16. März 2015

Demenz: Schon Prädiabetes beschleunigt den geistigen Abbau
Ein gutes Gedächtnis möchte wohl jeder gerne lange erhalten. Eine gute Blutzucker-Einstellung könnte sich dabei bewähren. Hinweise darauf gibt es jetzt aus einer Langzeit-Kohortenstudie. Kognitive Fähigkeiten zu bewahren, gehört zum "erfolgreichen Altern" dazu. Dabei scheint dem Blutzuckerspiegel eine wichtige Rolle zuzukommen. So weiß man bereits, dass Diabetiker ein erhöhtes Risiko für eine Demenz haben. - Es gebe daher bisher nur Hinweise, dass eine gute Blutzuckereinstellung im mittleren Lebensabschnitt den kognitiven Verfall aufhalten könnte.
29. Dezember 2014

Alzheimer: Jede dritte Demenz lässt sich verhindern
Kein Übergewicht, kein Tabak, kein Diabetes - dies reduziert das Alzheimerrisiko beträchtlich. Am wichtigsten ist jedoch mehr Bewegung. Inzwischen spricht vieles dafür, dass einige wenige Lebensstilfaktoren das Alzheimerrisiko maßgeblich beeinflussen. Bildung hat den größten Einfluss. Global betrachtet, so fanden sie heraus, hat Bildung den stärksten Einfluss: 19 Prozent der Alzheimerfälle könnten verhindert werden, wenn die gesamte Bevölkerung mindestens eine dem Abitur entsprechende Schulausbildung erreichen würde. - Ob die Schlussfolgerungen dieser Publikation (s. Titel!) im Einzelnen zulässig sind, möge dahingestellt bleiben. Im Grunde werden jedoch viele Aussagen bestätigt, die in den letzten Jahren in ähnlicher Weise gemacht wurden. -DM
24. September 2014

Im Alter: Misstrauen lässt Demenz-Gefahr wachsen
Eine zynische und misstrauische Lebenseinstellung im Alter tut den verbliebenen Hirnzellen offenbar nicht gut: Das Risiko, vorzeitig an einer Demenz zu erkranken, ist dann etwa dreifach erhöht, wie jetzt eine finnische Studie zeigt.
3. Juni 2014

Europäische Leitlinie: Kombitherapie bei Alzheimer empfohlen
Patienten mit moderatem bis schwerem Alzheimer sollten mit einer Kombitherapie von Memantine und Cholinesterasehemmern behandelt werden. Dazu haben europäische Neurologen auf ihrem Kongress geraten. Besonders Patienten mit Verhaltensstörungen profitieren davon.
3. Juni 2014

Neuer Ansatz: Mit Antidepressiva Alzheimer bremsen
US-Forscher haben womöglich einen Weg gefunden, Alzheimer zu verzögern. In ihrer Studie haben Serotonin-Wiederaufnahmehemmer die Produktion von Beta-Amyloid im Gehirn von Mäusen und von Menschen reduziert. Doch es bleiben Fragen offen. - Allzu oft wurden die Forscher bislang enttäuscht, weil sich theoretisch wirksame Mittel und Methoden in der Praxis leider als unwirksam herausstellten. Deshalb raten die Studienautoren von einer prophylaktischer SSRI-Therapie bislang ab. -DM
19. Mai 2014

Warum Alte oftmals glücklicher sind
Auch wenn alte Menschen diverse Leiden haben, sind sie oft gelassener und zufriedener als jüngere. Neurologen haben jetzt eine Vermutung, woran das liegt. - Die Forscher erklären dies damit, dass die für das emotionale Netzwerk verantwortlichen Teile des Hirns mit dem Alter sehr langsam schrumpfen, während das kognitive Netzwerk dagegen bekanntlich recht schnell schrumpfen kann. -DM
5. Mai 2014

Demenz | Schon kurzes Training bremst geistigen Abbau
Ein sechswöchiges kognitives Training bei älteren Menschen kann den geistigen Abbau bremsen. Erstaunlich: Der Effekt ist sogar noch nach zehn Jahren messbar. Bloß im Alltag scheint das nur wenig zu bringen. - Immer wieder diese Ernüchterung: Es gibt positive Effekte, aber leider findet man sie in der Praxis nicht wieder. -DM.
Kommentar zur Demenz-Prävention | Überschätztes Hirnjogging
Thomas Müller kommentiert obige Veröffentlichung. Er weist darauf hin, dass ein Kreuzworträtselexperte durchaus auch im Alter noch gute Fähigkeiten beim Lösen von Kreuzworträtseln haben kann. Nur Telefonnummern kann er sich leider nicht merken. Er schreibt:
In einer Studie ließ sich eine solche Übertragbarkeit selbst bei einem äußerst intensiven Training nicht erreichen. Das spricht dafür, bei älteren Menschen gezielt solche Fähigkeiten zu üben, die sie im Alltag auch benötigen. Kreuzworträtsel lösen und die üblichen Formen von Hirnjogging zählen sicher nicht dazu, die wichtigsten Telefonnummern zu merken schon eher.
Fraglich ist auch, ob das isolierte Training einzelner kognitiver Domänen etwas bringt, im Alltag werden schließlich sämtliche Hirnfunktionen benötigt. Die größten Chancen auf einen Nutzen versprechen alltagsnahe Übungen, die Gedächtnis, Wahrnehmung und Exekutivfunktionen zugleich beanspruchen. Es wäre an der Zeit, solche Übungen zu evaluieren.
23. Januar 2014

Märchenstunde gegen das Vergessen
Märchen sind Kinderkram? Keinesfalls! Ein Berliner Modellprojekt zeigt, dass Menschen mit Demenz von Märchen profitieren können. Das Bundesfamilienministerium unterstützt dieses wegweisende Konzept. Das Erzählen von Märchen könne ein Weg ins Langzeitgedächtnis von an Demenz erkrankten Patienten sein. So soll der Pflegealltag für die Betroffenen selbst, aber auch für Angehörige und Pflegepersonal erleichtert werden. Die Märchenerzählungen sollen dabei die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen. ...und darauf kommt es schließlich an: Wohlfühlen und Lebensqualität, meint Dieter Müller.
19. Dezember 2013

G8-Gipfel: Schulterschluss für den Kampf gegen Demenz
Die G8-Nationen haben beim Demenz-Gipfel am Mittwoch ein Zeichen gesetzt: Die Vertreter schworen sich darauf ein, gemeinsam den Kampf gegen Demenz zu forcieren - und mehr Geld in die Forschung zu investieren. - Endlich! möchte man sagen. Mit den bisherigen nationalen Klein-Klein-Aktivitäten wird man die Geißel der Menschheit nicht wirksam bekämpfen können. Und die Wunderpille, mit der auf einen Schlag alle Problem gelöst sind, wird es wohl auch in hundert Jahren nicht geben. Nur internationale Zusammenarbeit auf allerhöchstem Forschungs-Niveau kann zielführend sein. Wie abwegig ist doch die Haltung der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Für sie liegen offenbar schon alle Erkenntnisse zur Bekämpfung der Krankheit auf dem Tisch und es fehle nur noch an der praktischen Umsetzung. Ts, ts... träumt weiter!
12. Dezember 2013

Pilotstudie: Ergometer-Training stabilisiert Alzheimerkranke
Trainieren Demenzkranke zu Hause auf einem speziellen Ergometer, verbessert dies nicht nur die Alltagsfunktionen, es entlastet auch die Angehörigen. Der Nutzen könnte größer sein als bei einer Arzneitherapie. - Ein Schwerpunkt der Untersuchung war, ob es auch möglich ist, Alzheimerpatienten weitgehend ohne fremde Hilfe zu Hause trainieren zu lassen. - Die Geräte waren so programmiert, dass alle fünf Minuten ein Wechsel der Bewegung nötig war, etwa vor- oder zurücktreten. In präklinischen Studien sei eine abwechslungsreiche Bewegung besonders gut für die Hirnleistung gewesen. - Die Ergebnisse waren durchweg (leicht) positiv: bessere motorische Fähigkeiten, bessere Reaktionszeiten, bessere Alltagsfunktionen, weniger Aggressionen und Erregung, weniger Stress für die Angehörigen. Ob und wie lange der Trainingseffekt anhält, sei jedoch noch ungeklärt und müsse nun in größeren Studien geprüft werden. Jedenfalls scheint eine Bewegungstherapie zusätzlich zur Arzneitherapie die Patienten etwas zu stabilisieren und die Angehörigen zu entlasten.
15. Oktober 2013

Graue Zellen in Aktion: Neurologen setzen auf Bewegung
Deutscher Neurologenkongress: Langsam verstehen Forscher, wie geistige und körperliche Aktivität das Hirn fit halten. - Der Hirnforscher Konrad Beyreuther aus Heidelberg erinnerte daran, dass nur etwa die Hälfte des Demenzrisikos durch genetische Faktoren bestimmt wird. Die anderen Hälfte lässt sich im Wesentlichen auf sieben Faktoren zurückführen: körperliche und geistige Inaktivität, Depressionen, Hypertonie sowie Übergewicht im mittleren Lebensalter, Rauchen und Diabetes. Wir haben es also in der Hand, ob jeder Dritte oder nur jeder Sechste von uns einmal an Alzheimer oder einer anderen Demenzform erkrankt. Prävention ist jedoch nicht nur Wunschdenken, sie funktioniert tatsächlich, und offenbar machen wir schon vieles richtig, sagte Beyreuther. So ist die Demenzinzidenz in der Rotterdam-Studie in den vergangen zwei Dekaden um ein Viertel gesunken, in einer schwedischen Studie sogar um 30 Prozent, und nach einer aktuellen Untersuchung gab es 2011 in Großbritannien ein Viertel weniger Demenzkranke als nach Berechnungen aus dem Jahr 1991 zu erwarten gewesen wären. Gründe seien wahrscheinlich eine bessere Blutdruck- und Cholesterinkontrolle sowie ein aktiverer Lebensstil, vermutet der Hirnforscher. - Mehr körperliche Bewegung ist nach Studiendaten auch der wichtigste Einzelfaktor bei der Demenzprävention, doch am besten funktioniert die Kombination von körperlicher und geistiger Aktivität. Autor des hier gekürzt wiedergegebenen Artikels ist Thomas Müller.
2. Oktober 2013

Tanzen bannt Demenz-Gefahr
Was tun bei ersten Gedächtnisstörungen? Körperliches plus geistiges Training kann die Hirnleistung verbessern und vielleicht sogar eine Demenz hinauszögern - allerdings nicht bei allen Betroffenen. - So ließ sich in einer Untersuchung mit 375 älteren und noch kognitiv gesunden Personen die geistige Funktion nur dann steigern, wenn die Teilnehmer sowohl geistig als auch körperlich beansprucht wurden. - Im Vergleich zur Kontrollgruppe zeigten die trainierten Teilnehmer nach zwölf Wochen ein signifikant besseres visuelles und verbales Gedächtnis. - Krafttraining ist da wohl als Sport weniger geeignet, viel besser seien körperliche Aktivitäten, bei denen auch das Gehirn beansprucht wird. Tanzen sei besonders gut, weil es auch die Koordinationsfähigkeit trainiert. Es ist erfreulich, dass hier die wesentlichen Prinzipien der NAIS-Gesundheitsförderung eine Bestätigung finden. Sehr erstaunlich: schon nach 12 Wochen sind erste Effekte sichtbar. Lesen Sie: Tanztee im Bürgerzentrum Bruchsal | NAIS-Wanderung zum Michaelsberg | Zusammen ins Theater. -DM
23. September 2013

Zum Welt-Alzheimer-Tag | Was wir heute gegen das Vergessen tun können
Zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September 2013 wird an ein Schicksal erinnert, das immer mehr Menschen droht. Zeit auch auf die Möglichkeiten zu verweisen, die ein solches Schicksal lindern oder gar verhindern können. - Verbesserung der Versorgung: Eine präventiv wirksame Therapie gegen Alzheimer ist nicht in Sicht, umso wichtiger ist eine leitliniengerechte Versorgung der Erkrankten. Noch immer werden weniger als die Hälfte der Alzheimerpatienten mit Antidementiva behandelt - obwohl diese eine Aufnahme in ein Pflegeheim verzögern und damit auch Kosten sparen helfen. Kritisiert wird eine ungenaue und zu unspezifische Diagnose bei Demenzpatienten - eine Bildgebung und ausführliche Labordiagnostik, wie in der S3-Leitlinie gefordert, ist offenbar weiterhin nicht üblich. Auch die Unterversorgung von Alzheimerpatienten mit Antidementiva und eine Fehlversorgung mit Neuroleptika werden angeprangert. Eine ganz andere Herausforderung entsteht mit der Auflösung klassischer Familienstrukturen. Immer mehr Menschen altern in Einsamkeit, weil sie entweder keine Kinder haben, oder diese weit entfernt ihr eigenes Leben führen. Hier sind ebenfalls neue Ideen gefragt, etwa alternative Wohnkonzepte jenseits von Alten- und Pflegeheimen. Will man eine Verdopplung oder Verdreifachung der Alzheimerprävalenz in naher Zukunft vermeiden, so kann dies derzeit nur über eine verbesserte Prävention gelingen. Die Quintessenz hunderter epidemiologischer Untersuchungen und einiger Interventionsstudien lautet: Viel körperliche und geistige Aktivität, moderater Lebensstil ohne Nikotin und Alkoholexzesse, gute Blutdruck und Diabeteskontrolle, eine gesunde Ernährung - damit lässt sich vermutlich jede zweite Demenzerkrankung verhindern. Dies ist zum einen vielen Menschen noch immer nicht klar, zum andern gibt es in unserem Gesundheitssystem kaum Anreize, die einen gesunden Lebensstil fördern. Noch immer werden neue Alzheimerwirkstoffe weitgehend unkoordiniert von kleinen Gruppen an Universitäten oder im Geheimen in Industrielaboren entwickelt, mit dem Effekt, dass sich alle zugleich auf dasselbe, gerade als hip geltende Ziel stürzen und dann verwundert bemerken, dass es wohl das falsche war. Bei einer hochkomplexen neurodegenerativen Erkrankung, die man noch nicht einmal ansatzweise versteht, ist es vielleicht etwas naiv zu glauben, es gebe einen einzelnen Schalter, um sie auszuknipsen. - Autor des hier gekürzt wiedergegebenen lesenswerten Artikels ist Thomas Müller.
20. September 2013

Hirn altert mit Tabak und Alkohol
Raucher mit erhöhtem Alkoholkonsum beschleunigen den Alterungsprozess ihrer grauen Zellen. Binnen zehn Jahren altert ihr Hirn im Vergleich zu nicht rauchenden Wenigtrinkern um zwei zusätzliche Jahre. Wer seine grauen Zellen länger behalten will, dem raten die Forscher, weniger zu rauchen, am besten gar nicht. Auch heftiger Konsum alkoholischer Getränke sollte vermieden werden. Und auf keinen Fall sollte man beide Laster kombinieren - besonders nicht ab dem mittleren Lebensalter aufwärts.
9. August 2013

Geistig auf Zack - So baut das Hirn langsamer ab
Wer im Alter geistig aktiv ist, bekommt seltener eine Demenz. Offenbar scheinen geforderte Hirnzellen tatsächlich den geistigen Abbau zu bremsen und nicht nur umgekehrt, die Demenz die geistige Aktivität. Können ältere Menschen noch problemlos Kreuzworträtsel lösen, bei philosophischen Diskussionen mithalten oder sich an der Lektüre anspruchsvoller Literatur erfreuen - dann sind die Chancen gut, die nächsten Jahre ohne Demenz zu überstehen. Nach den Erkenntnissen amerikanischer Forscher kann ein hohes Maß geistiger Aktivität tatsächlich den kognitiven Verfall bremsen.
3. August 2013

Aerztezeitung.de: Demenz-Krankheiten
Falls Sie die wissenschaftlichen Berichte der aerztezeitung.de interessieren: Hier bekommen Sie alle Informationen über Alzheimer, Demenz und Co.
3. August 2013

Sucht im Alter: Das große Schweigen
Einsame Witwen nehmen gern mal eine "Seelenpille" mehr oder schwören auf den Schluck Melissengeist. Auch männliche Ruheständler ertränken ihre Untätigkeit nicht selten in Alkohol. Suchtprobleme alter Menschen wurden lange unterschätzt. 34 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen zwischen 65 und 79 Jahren konsumieren einer aktuellen Studie des Robert Koch-Instituts zufolge Alkohol in schädlicher Weise.
28. Juni 2013

Wenn die Eltern alt werden – Job und Pflege vereinbaren
Wie sollten sich Berufstätige verhalten, wenn ein Elternteil dauerhaft erkrankt? Regel Nr. 1: In der Familie rechtzeitig vorher darüber sprechen. Regel Nr. 2: Wenn der Fall eingetreten ist, den Vorgesetzten informieren. “Als Chef will man wissen, was los ist.”
Online-Portal für Angehörige (vom Bundesfamilienministerium gefördert)
www.pflegen-und-leben.de
18. Juni 2018

Alzheimer - Diabetes des Gehirns?
Mit regelmäßiger körperlicher Aktivität, mediterraner Kost und optimierter Blutzuckereinstellung kann bis zu einem gewissen Grade der Demenzentwicklung vorgebeugt werden.
6. Juni 2013

Rauchen und Diabetes
Nicht erst im Alter schlagen kardiovaskuläre Risikofaktoren auf die Hirnleistung. Schon 35-jährige Raucher und Diabetiker schneiden in Kognitionstest schlecht ab.
6. Juni 2013

Demenzrisiko - Essen wie Gott in Südfrankreich lohnt sich
Viel Fisch, Obst, Gemüse, Olivenöl - die mediterrane Diät wirkt auch außerhalb von Südeuropa und scheint eine wahre Allzweckwaffe zu werden. Denn US-Forscher haben herausgefunden, dass sie dem Gedächtnis hilft - bloß nicht bei Diabetikern. Eigentlich wird hier nur das bestätigt, wovon alle schon seit langem ausgegangen sind: Iss Mittelmeerkost, und Du bleibst länger gesund. Diese Studie umfasst mehr Menschen, als die bisherigen Studien, so dass die Resultate statistisch besser abgesichert sind.  -DM
22. Mai 2013

Gedächtnisstörungen im Alter ernst nehmen!
Auf der Website Warnzeichen-Vergesslichkeit.de kann man kostenlos eine 11-seitige PDF-Broschüre „Gedächtnisstörungen im Alter ernst nehmen“ herunterladen. Sie bietet umfassende Informationen zum Thema subjektive Gedächtnisstörungen.
1. März 2013

Ginkgo-Extrakt gegen schwaches Gedächtnis
Der Ginkgo-biloba-Spezialextrakt EGb 761® (Tebonin®) bremst das Fortschreiten von Gedächtnisproblemen. Dies zeigen neue Analysen einer französischen Langzeitstudie mit knapp 4000 Studienteilnehmern. Dies ist eine seltsame Publikation. Über nahezu zehn Absätze wird immerfort dasselbe wiederholt; eine Tatsache, die auch durch andere Studien längst belegt wurde. Trotzdem wird von aerztezeitung.de eine Anmeldung verlangt.  -DM
4. Februar 2013

Prävention - Beta-Blocker gegen Demenz
Die Therapie eines hohen Blutdrucks in der Lebensmitte schützt vor einer Demenz im Alter. Eine Substanzklasse ist einer neuen Studie zufolge besonders günstig. - Die Studienteilnehmer, die Beta-Blocker allein oder in Kombination mit anderen antihypertensiven Medikamenten einnahmen, wiesen signifikant weniger Schrumpfungsprozesse in ihrem Gehirn auf.
10. Januar 2013

Arzneien stören Gedächtnis
Gedächtnisstörungen alter Menschen sind oft durch Arzneien bedingt. Schlafmittel, Antihistaminika der 1. Generation und trizyklische Antidepressiva sollten bei Senioren vermieden werden.
8. November 2012

Senioren - So lassen sich Stürze vermeiden
Jeder dritte Mensch über 65 stürzt einmal im Jahr. Oft mit schweren Folgen: Knochenbrüche bis hin zur Pflegebedürftigkeit. Wie sich Senioren vor Stürzen schützen können, zeigt eine Analyse. Die größten Erfolge in der Sturzprävention wurden durch vielseitige Übungsprogramme mit mindestens zwei verschiedenen Komponenten erreicht. Darunter fallen zum Beispiel Balance- und Gehtraining, funktionelles Training sowie Kraft- und Fitnesstraining. Dabei war es egal, ob die Senioren zu Hause allein oder in der Gruppe geübt hatten. Das Sturzrisiko und die Sturzrate konnten signifikant gesenkt werden, indem verschiedene Elemente kombiniert wurden. Schon die Teilnahme an einer Tai-Chi-Gruppe wirkte sich auch als Einzelmaßnahme sturzpräventiv aus. Zum Thema Sturzprophylaxe hatten wir bereits ausführlich berichtet. Hierzu auch der Vortrag von Dr. Elke Wächter. -DM
25. September 2012

Alkoholismus - Abstinenz bringt Mumm in die Knochen
Alkoholkranke sind eine Hochrisiko-Gruppe für Knochenschwund und Frakturen, so die Forscher. Die Prozesse seien aber reversibel, sofern die Betroffenen abstinent lebten. Als Schutzfaktor habe sich körperliche Aktivität erwiesen. Sportliches Training sei deshalb ein sinnvoller Bestandteil bei der Therapie von Alkoholkranken.
25. September 2012

Arme häufiger krank - Gesundheit hängt am Geldbeutel
Teufelskreis Armut: Geringverdiener fühlen sich häufiger krank und gehen früher in Rente als Menschen mit einem hohen Einkommen. Die sozial Schwachen werden immer häufiger krank, die Reichen hingegen fühlen sich gesünder: Im Jahr 2010 prägte der Einkommensstatus der Deutschen stärker als je zuvor die Gesundheitschancen. Das geht aus dem Entwurf des vierten Armutsberichtes der Bundesregierung hervor. - Demnach haben 85 Prozent der Männer mit hohem beruflichen Status einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand. Bei den Männern mit geringem beruflichen Status sind es mit nur 59 Prozent deutlich weniger. Die gesundheitliche Chancenungleichheit ist in Deutschland seit 2004 deutlich gewachsen. Gering qualifizierte Erwerbstätige gehen zudem früher in Rente: Männer ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung haben im Vergleich zu Männern, die ein Studium absolviert haben, ein 5,6-fach erhöhtes Risiko für einen frühzeitigen Renteneintritt. - Damit bestätigt sich, was eigentlich schon seit Jahrzehnten bekannt ist: Arme Menschen ernähren sich schlechter, bewegen sich weniger, sind weniger gebildet, häufiger krank, gehen früher in Rente und sterben früher. Diese bitteren Fakten sind nicht anmaßend und haben nichts mit linker Gesinnung zu tun. Und die Konsequenzen? Lesen Sie mehr über die soziale Komponente von NAIS Neues Altern in der Stadt. -DM
21. September 2012

Demenz - Wie Diagnosen verschleppt werden
Patienten mit Demenz frühzeitig behandeln - das wird nicht klappen, kritisieren Experten anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages am Freitag. Schuld daran ist das Gesundheitssystem selbst. Bislang werde Demenz von der Politik eher als pflegerisches Problem betrachtet. Die Chancen, die eine medizinische Behandlung biete, würden nicht erkannt. Ursächlich sei die Trennung von Kranken- und Pflegekassen. Die Folge sei, dass Diagnosen verschleppt und notwendige Behandlungen versäumt werden. Die Hauptlast trügen die Angehörigen - "körperlich, seelisch und finanziell, mit dem hohen Risiko, selbst zu erkranken".
20. September 2012

Reha bei Demenz - Ein Dogma muss überdacht werden
Rehabilitationsmaßnahmen machen auch bei geriatrischen Patienten Sinn, die an einer leichten oder moderaten Demenz erkrankt sind. Deshalb sollte der Grundsatz "Reha vor Pflege" auch bei diesen Patienten umgesetzt werden. Um einen möglichst großen Behandlungserfolg zu erzielen und Komplikationen zu vermeiden, sollten die Rehaprogramme aber an die spezifischen Bedürfnisse und die kognitiven Fähigkeiten dieser Patienten angepasst werden. Die gängige Praxis, Patienten mit der Nebendiagnose Demenz von der Rehabilitation auszuschließen, muss aufgrund der - wenn auch uneinheitlichen - Studienlage hinterfragt werden und ist auch aus medizinethischen Gründen nicht vertretbar."
8. September 2012

Rotwein - Der Blutdruck mag es alkoholfrei
Alkoholfreier Rotwein senkt den Blutdruck in moderatem Maß, normaler Rotwein schafft das nicht. Hochprozentiges in Form von Gin hatte keinen nennenswerten Effekt auf den Blutdruck. Die Studienautoren schließen aus diesen Ergebnissen, dass die in Rotwein enthaltenen Polyphenole, nicht aber der darin ebenfalls enthaltene Alkohol, die Blutdrucksenkung und den NO-Anstieg im Blut bewirken.
8. September 2012

"Warnzeichen Vergesslichkeit" - Website ist freigeschaltet
Machen sich Menschen Sorgen über ihre zunehmende Vergesslichkeit, heißt es aufpassen. Es kann sich um den Beginn einer Demenzerkrankung handeln. Die Aufklärungsaktion "Warnzeichen Vergesslichkeit" informiert ab Oktober bundesweit über diese Frühsymptomatik und zeigt Handlungsoptionen auf. Die Website der Aktion bietet ab sofort Informationen rund um das Thema Demenz-Warnzeichen. Erklärt werden die Ursachen von Vergesslichkeit, Handlungsoptionen werden aufgezeigt. Adressen sind genannt, bei denen es Unterstützung gibt, eine Broschüre kann bestellt oder heruntergeladen werden.

Diese neue Website “Warnzeichen Vergesslichkeit” konzentriert sich völlig auf die Anzeichen einer beginnenden Demenz und auf das, was man vorher tun sollte, um möglichst lang fit zu bleiben. Dazu zählt unter anderem: In Bewegung bleiben - das Gedächtnis trainieren - soziale Kontakte pflegen - alles Themen, die in Bruchsal seit langem von NAIS Neues Altern in der Stadt propagiert werden. Die Website macht einen sehr guten, aufgeräumten Eindruck, und es freut die NAIS-Aktiven sehr, dass die eigene Philosophie von einer sinnvollen Seniorenarbeit wieder bestätigt wurde. -DM
24. August 2012

Dick macht dumm
Übergewicht erhöht das Demenzrisiko - das ist bekannt. Doch bei Fettleibigkeit schwächelt das Gehirn nicht erst im Alter. So schneiden Adipöse bereits im Spätsommer ihres Lebens in Kognitionstests deutlich schlechter ab als Über- oder Normalgewichtige.
24. August 2012

Der Durchschnittsdeutsche ist 43,7 Jahre - vier Jahre älter als 1990
Deutschland befindet sich mitten im demografischen Wandel. Das zeigt ein Vergleich des Altersdurchschnitts der Bevölkerung in den Jahren 1990 und 2010. Bundesweit waren die Menschen 2010 im Schnitt 43,7 Jahre alt, zwei Jahrzehnte zuvor waren es 39,3 Jahre.
21. August 2012

Inkontinenz in der häuslichen Versorgung Demenzkranker
Informationen und Tipps bei Blasen-und Darmschwäche. Viele Demenzkranke leiden unter Inkontinenz (Blasen-und Darmschwäche) und können ihre Ausscheidungen nicht mehr kontrollieren. Dies ist für die Betroffenen unangenehm und kann pflegende Angehörige vor große Probleme stellen. - Die Broschüre, die sich besonders an Angehörige wendet, soll dazu beitragen, die Kontinenz (Fähigkeit Blase und Darm zu beherrschen) zu fördern und mit der Inkontinenz besser umzugehen. - Inkontinenz kann ganz verschiedene Ursachen haben. Deshalb ist eine ärztliche Diagnose notwendig, um eine angemessene Behandlung einleiten zu können. Ferner ist eine gute Beratung wichtig, um eventuell Hilfsmittel einzusetzen, die den Alltag erleichtern können.
Pflegewissenschaftlerinnen erläutern Maßnahmen, etwa mit Toilettenhilfen, Vorlagen oder Kathetern, sowie die Kostenübernahmen durch die Kassen. - Für vier Euro erhältlich bei: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Friedrichstraße 236, 10969 Berlin, Tel. 030/ 259 37 95 0,
E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de, www.deutsche-alzheimer.de
21. August 2012

Vergesst Amyloid bei Alzheimer!
Es bringt nichts, bei Alzheimer gegen Beta-Amyloid zu behandeln. Beta-Amyloid mag zwar an der Alzheimerentstehung kausal beteiligt sein, wenn aber die ersten Symptome auftreten, ist das Gehirn weitgehend damit gesättigt. Eine Anti-Amyloidtherapie kommt dann zu spät, sie müsste viel früher beginnen.
15. August 2012

Mach den Flamingo - das verhindert Stürze
Im Alltag öfter mal auf einem Bein stehen, seitwärts gehen und um die eigene Achse drehen - das schützt ältere Menschen gut vor Stürzen. Und zwar besser als gezielte Übungen und ausgefeilte Trainingsprogramme.
14. August 2012

Demenz: Einbahnstraße Klinik
Experten sind sich sicher: Die Zahl der Demenzkranken wird in den nächsten Jahren steigen. Doch gerade die Kliniken sind darauf offenbar nicht vorbereitet: Ein Aufenthalt kann die Demenz sogar verschlimmern. Für diese Patienten mit kognitiven Störungen wird der Aufenthalt zu einer Einbahnstraße in ein Pflegeheim, weil die Untersuchungen und Behandlungen die Verwirrung weiter steigern können. Die Patienten müssen lange in der Aufnahme warten, was ihre Verwirrung steigert, und bei den Abläufen auf der Station wie der Essensausgabe wird auf ihre besondere Situation keine Rücksicht genommen. Verbesserungen bei der stationären Versorgung ließen sich nach Einschätzung der Deutschen Alzheimer Gesellschaft auch erreichen, wenn bei dieser Patientengruppe den Angehörigen ein "Rooming in" ermöglicht würde.
20. Juni 2012

Deutschland wird dicker
Zu dick und depressiv: Eine RKI-Studie deckt schonungslos auf, wie krank die Bundesbürger sind. Gesundheitsminister Bahr ist alarmiert - glaubt aber, einen Ausweg gefunden zu haben. Junge Männer werden immer dicker, der Anteil der Diabetiker in der Bevölkerung nimmt zu und vermutlich steigt die Zahl psychisch kranke Menschen. 1,5 Prozent der rund 8000 Befragten gaben zudem an, dass ein Arzt oder Psychotherapeut bei ihnen in den letzten zwölf Monaten Burn-out diagnostiziert habe. - Nahezu jeder vierte Mann und jede dritte Frau haben an einer voll ausgeprägten psychischen Störung gelitten. Am häufigsten seien Angststörungen und Depressionen. Es gebe Hinweise darauf, dass psychische Störungen in der Bevölkerung zunähmen. Gesundheitsminister Bahr betonte, dass angesichts der Studienergebnisse kritisch geprüft werden müsse, ob die Präventionsmaßnahmen der Kassen tatsächlich alle Menschen erreichten. "Marketingmaßnahmen allein reichen nicht, um die Menschen zu mehr Prävention zu motivieren", so Bahr. Daher wolle die Koalition künftig stärker Betriebe in die Pflicht nehmen, sich um das Wohl ihrer Mitarbeiter zu kümmern. Die Grünen warfen der Bundesregierung vor, die Verantwortung für Prävention den Bürgern zuzuschieben. Diese hätten aber gar nicht die Möglichkeit, sich umfassend über Ernährung zu informieren. "Ein Grund für das erschreckende Ergebnis ist der falsch erlernte Ernährungsstil", sagte Grünen-Politikerin Nicole Maisch. - Verkehrte Welt? Der Ruf nach der Regierung, nach den Kassen, nach den Betrieben - wann ruft endlich mal jemand nach den Menschen?! Im Grunde ist doch wohl ein Jeder selbst dafür verantwortlich, wie er sich ernährt und bewegt, oder? Danach erst kommt der Staat, meint DM.
15. Juni 2012

Lebenssinn verzögert geistigen Verfall
Wer sich auch im Alter noch Ziele setzt, kann offenbar eine beginnende Alzheimerkrankheit hinauszögern: Die kognitive Leistung bleibt dann länger erhalten. Wenn Menschen zeitlebens geistig und körperlich aktiv sind, senken sie damit nach Daten epidemiologischer Studien ihr Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Inzwischen gibt es aber auch Hinweise, dass psychologische Faktoren den Ausbruch der Krankheit beeinflussen. So legt nun eine Studie mit älteren Menschen nahe, dass ein Sinn im Leben den kognitiven Abbau bei einer beginnenden Alzheimerdemenz verzögern kann.
1. Juni 2012

Amerika sitzt auf der Diabetes-Bombe
Eine neue Studie enthüllt dramatisches: jeder vierte Jugendliche in den USA hat Diabetes oder eine Vorstufe. Experten sind alarmiert und gehen von noch weiter steigenden Zahlen aus. Die Epidemie könnte sogar das US-Gesundheitssystem sprengen. - "Wir stecken wirklich tief in der Klemme. Diabetes droht unser Gesundheitssystem zu zerstören", sagte Deep der Tageszeitung "USA Today". Deshalb gilt auch hier die Devise: Je früher gegengesteuert wird, desto besser. So hat der Bundesstaat Kalifornien zum Beispiel gezeigt, dass es sich auszahlt, in den Schulen gesünderes Essen anzubieten. Im Vergleich zu anderen Bundesstaaten konsumierten kalifornische Schüler weniger Kalorien - und zwar nicht nur auf dem Schulgelände, sondern auch in ihrer Freizeit, berichten US-Forscher aus Chicago. Außer der Werbung für gesünderem Essen muss aber vor allem auch propagiert werden, dass mehr Bewegung unabdingbar ist.
1. Juni 2012

Immer mehr altern ohne Demenz
Der Anteil der Alten in den Industrieländern wird zweifellos weiter zunehmen, und damit auch die Zahl der Demenzpatienten. Doch möglicherweise verläuft der Anstieg nicht so rasant wie befürchtet: Neue Daten legen nahe, dass sich weitaus mehr Menschen über einen Lebensabend in geistiger Gesundheit freuen dürfen. Die Hinweise stammen von zwei Kohorten der Rotterdam-Studie aus den Niederlanden. - Zudem war die Schlaganfallrate deutlich geringer, auch das vermutlich ein Erfolg der besseren medizinischen Versorgung. Da ein Schlaganfall das Demenzrisiko drastisch erhöht, ist dies ebenfalls eine Erklärung für die höhere Demenzinzidenz in der 1990er Gruppe. Hier finden Sie die Definition des medizinischen Fachbegriffs “Inzidenz”. -DM
30. Mai 2012

B-Vitamine halten geistig fit
Menschen über 60 können offenbar ihren geistigen Abbau verzögern, wenn sie sich verstärkt mit B-Vitaminen versorgen. Darauf deuten mehrere Studien hin. Hinweis: Nur tierische Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin B12. Menschen über 60 sollten auf genügend B12-Zufuhr achten. Ich finde es beunruhigend, dass die Öffentlichkeit weiterhin trotz zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen - insbesondere im Fernsehen - vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln gewarnt wird. -DM
22. Mai 2012

Drei Tässchen Kaffee gegen Schlaganfall
Täglich ein bis drei Tassen Kaffee können neuen Studiendaten zufolge das Schlaganfall-Risiko deutlich senken. Selbst wer mehr trinkt, profitiert noch immer. Allerdings: Genau genommen gelten die Beobachtungen jedoch nur für gesunde Personen. Die Forscher meinen: Auch Herzkranken schadet moderater Kaffee-Genuss nicht.
21. Mai 2012

Mit Fitness gegen Burnout
Wer es schafft, mehrmals die Woche ordentlich Kalorien im Fitness-Studio zu verbrennen, läuft seltener Gefahr eine Depression oder einen Burnout zu entwickeln. Das konnten Wissenschaftler der Universität Tel Aviv in einer Studie mit über 1600 Teilnehmern nachweisen (Journal of Applied Psychology 2012). Im Vergleich zu Bewegungsmuffeln waren bei Aktiven, die mindestens 240 Minuten pro Woche trainierten, nahezu keine Anzeichen einer psychischen Erkrankung zu finden.
Zum Originalartikel (der ist aber nicht länger)
19. März 2012

Viel lesen und schreiben schützt vor Alzheimer
Wer rastet, der rostet - das gilt auch fürs Gehirn. Den "Rost" bilden hier allerdings Proteinklumpen, die Hirnzellen zerstören. Das lässt sich aber offenbar verhindern - wenn man zeitlebens geistig aktiv ist. - Nicht nur die Risiken für Herzinfarkt und das Schlaganfallrisiko stehen mit 45 Jahren weitgehend fest, sondern offenbar auch das Alzheimerrisiko: Wer schon in jungen Jahren lieber vor dem Fernseher abhängt, statt sich geistig und körperlich zu bewegen, bekommt es im Alter zurück. - Die Studie wirft somit ein völlig neues Licht auf die Beobachtung, dass geistig aktive Menschen seltener an Alzheimer erkranken. Bisher ging man davon aus, dass der Krankheitsprozess bei solchen Menschen zwar ähnlich verläuft wie bei allen anderen, die erhöhte Plastizität des Gehirns eine beginnende Alzheimererkrankung aber über längere Zeit kompensieren kann. - Die PET-Daten deuten nun darauf, dass der Krankheitsprozess bei geistig Aktiven häufig gar nicht erst in Gang kommt. Viel lesen, schreiben und vermutlich jegliche Form geistiger Auseinandersetzung könnte also Alzheimer vorbeugen, und umgekehrt scheint geistige Trägheit Alzheimer zu begünstigen. - Weitere Hinweise, die für diese Annahme sprechen, finden Sie unten gegen Ende dieser Seite aus den Jahren 2007/2008.
7. März 2012
 

Zeichnen, Backen, Musik: das regt Demenzkranke an
Die spezielle Betreuung brachte den Demenzkranken aber nicht nur in Hinblick auf die kognitive Leistungsfähigkeit Nutzen: In vier Studien konnten die Patienten mit Training besser kommunizieren und waren sozial aktiver, und ebenfalls vier Studien deuteten auf eine verbesserte Lebensqualität. - Dagegen unterschieden sich die Gruppen nicht signifikant bei Alltagsfähigkeiten, Stimmung und Verhalten. Auch verringerte das Training die Belastung der Pflegekräfte oder Angehörigen nicht, allerdings führte es nach Angaben der Pflegenden auch nicht zu einer zusätzlichen Belastung. - 
Die Analyse, schreiben die Autoren, bekräftige die Forderung von Leitlinien: Demenzpatienten sollten zusätzlich zur antidementiven Medikation auch eine kognitive Stimulationstherapie erhalten.
5. März 2012
 

Tierpark-Szenen beruhigen Demenzpatienten
Schnelle Schnitte und viele bunte Bilder im Fernsehen beunruhigen Demenzpatienten. Die TV-Autorin Sophie Rosentreter produziert Filme, die das Gegenteil zeigen: Langsame Einstellungen und Ruhe - mit Erfolg. - Wenn Sie mehr über Ilses Weite Welt - Bilder die berühren - wissen wollen, folgen Sie bitte diesem Link. Hier ist ein Videoclip von Sophie Rosentreter: “Ein Tag im Tierpark”. Auf Neues-Altern.de hatten wir 2011 darüber berichtet, wie man mit an Demenz erkrankten Menschen umgehen sollte.
2. März 2012
 

Demenz - kein Wort ist unsinnig
Auch wenn die Verständigung mit Demenzkranken manchmal sehr schwierig ist: Nichts, was diese Patienten sagen, ist unsinnig. Solange Demenzkranke sprechen, wollen sie verstanden werden. Bei vielen Dementen handelt es sich aber "nur" um eine Wortfindungsstörung und nicht um einen primären Unsinn bei dem, was sie sagen wollen. Demente wissen durchaus, was sie sagen wollen, können es aber nicht.
13. Dezember 2011
 

Alzheimer-Gesellschaft im Web mit neuem Angebot
"Menschen mit Demenz" auf der Homepage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ist eine neue Rubrik für Menschen, bei denen sich die Krankheit im frühen Stadium befindet und die sich informieren wollen, was sie in dieser Situation tun können. - "Es gibt ein Leben nach der Diagnose", sagte Christian Zimmermann in einem Interview mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Er fügt hinzu: „Anfangs fiel ich in ein Loch. Doch jetzt traue ich mir Dinge zu, die ich vorher nicht gemacht hätte.“ Christian Zimmermann, der mit 57 Jahren an Alzheimer erkrankte, und andere Menschen mit Demenz zeigen sich in der Öffentlichkeit. Sie wollen Mut machen. Sie wollen das Tabu brechen und sie werben für mehr Verständnis in der Öffentlichkeit. - Die Rubrik „Menschen mit Demenz“ entstand, weil sich immer mehr Betroffene - im Jahr 2010 etwa 200 -mit ihren Fragen an das Alzheimer-Telefon wenden. -
Gern wollen wir auf dieser Seite Menschen mit Demenz selbst zu Wort kommen lassen. Wir bieten deshalb auf der folgenden Seite die Möglichkeit, Erfahrungen und Wünsche aufzuschreiben. - Mittlerweile gibt es auch Vorträge, Artikel und Bücher, die von Menschen mit Demenz selbst geschrieben wurden. Hier finden Sie eine Auswahl von Beiträgen.
12. Dezember 2011
 

Weintrinker: Schluck für Schluck dem Krebs entgegen
Schon ein Glas Wein pro Abend erhöht das Risiko für Krebserkrankungen in Mundhöhle, Rachen und Speiseröhre. Um die Gefahr eines Mammakarzinoms zu erhöhen, genügen offenbar bereits drei bis sechs Gläschen Alkohol pro Woche. - Damit sind die vermeintlich positiven Effekte von einem Gläschen Wein täglich sehr kritisch zu sehen.
29. September 2011
 

Welt-Alzheimer-Bericht: Lücken bei der Diagnose
Die Diagnose Alzheimer unterbleibt häufig, weil oft die Auffassung herrscht, Demenz sei eine normale Folge des Älterwerdens. Den Betroffenen werde dadurch der Zugang zu geeigneten Medikamenten und Therapien verwehrt. In Industrieländern beträgt die Erkennungsquote für Demenzkrankheiten 20 bis 50 Prozent. Experten fanden dem Bericht zufolge heraus, dass Medikamente umso effektiver sind, je früher sie eingesetzt werden. Das sei auch ein starkes wirtschaftliches Argument für frühe Diagnosen und rechtzeitige Interventionen. Demnach könnten bis zu rund 7500 Euro pro Patient etwa dadurch gespart werden, dass Patienten später in Heimen untergebracht werden oder im Krankenhaus behandelt werden müssen. Ein entschlossenes ärztliches Eingreifen bereits im frühen Stadium etwa bei Alzheimer-Patienten könne die "Wahrnehmung, Unabhängigkeit und Lebensqualität verbessern", heißt es in dem Bericht weiter.
13. September 2011
 

Alzheimer-Mechanismen aufgedeckt
Forscher in Leipzig und Rostock haben Grundlagen der Alzheimer-Krankheit entdeckt. Sie beobachteten, auf welchem Weg giftige Eiweiße in bestimmte Hirnregionen gelangen können und fanden ein Enzym, das deren Abtransport aus dem Hirn verhindert.
2. September 2011
 

Spezielles MRT beflügelt Alzheimer-Diagnostik
Forscher aus Berlin und Bonn haben beobachtet, dass es schon bei nur subjektiv empfundenen Verschlechterungen des Gedächtnisses Veränderungen im Hippokampus geben kann. Dies könnte Chancen für die Frühdiagnostik bei M. Alzheimer bieten.
4. August 2011
 

IQWiG sieht möglichen Nutzen von zwei Antidementiva
Das IQWiG sieht bei Galantamin Belege, bei Rivastigmin-Pflaster zumindest Hinweise, dass die Arzneien den Abbau kognitiver Fähigkeiten bei Alzheimer-Patienten leicht verzögern können. - Wie die Auswertung zeigt, gebe es auch unter Einbeziehung der neueren Studien Belege, dass Galantamin bei Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer Demenz zumindest bei einer höheren Dosis die Denk- und Merkfähigkeit positiv beeinflussen kann, so das IQWiG. -Für den Nutzen der neuen Applikationsform von Rivastigmin als Pflaster seien in den Studien keine Belege gefunden worden, - und zwar weder für die kognitiven noch für die alltagspraktischen Fähigkeiten. Im Vergleich zu einem Scheinmedikament habe sich in der höheren Dosierung bei Patienten unter 75 Jahren ein Unterschied bei der Kognition ergeben, den das IQWiG als Hinweis auf einen Nutzen wertet.
Beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) handelt es sich nach Aussage von Dr. Rainer Hess, dem Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA), um "ein fachlich unabhängiges wissenschaftliches Institut". - Die Nutzen- und die Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln durch das IQWiG können allerdings dazu führen, dass Ärzte verunsichert werden.
26. Juli 2011
 

Elke Wächter: Sturzprophylaxe. Stürze im Alter - ist Vorbeugen möglich?
Dr. med. Elke Wächter ist stellvertretende Chefärztin am Geriatrischen Zentrum Karlsruhe im Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr. Sie referierte auf dem vom Seniorenrat des Landkreises Karlsruhe organisierten Tag der Information und Begegnung mit profunder Sachkenntnis über das Sturzrisiko im Alter - und was man dagegen tun kann.
22. Juli 2011
 

Sylvia Kern: Alzheimer und Demenz - Eine Herausforderung für alle!
Die Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. berichtete auf dem vom Seniorenrat des Landkreises Karlsruhe organisierten Tag der Information und Begegnung über Alzheimer und Demenz. Ein gut verständlicher Vortrag, der bei den Teilnehmern gut ankam.
22. Juli 2011

Antidementiva steigern die Lebensqualität
Frühe Arzneitherapie hält Alzheimer-Kranke länger selbstständig, beugt Verhaltensproblemen vor und erhöht so die Lebensqualität von Betroffenen und Angehörigen. Memantine - Donepezil - Galantamin - Rivastigmin. Psychopharmaka sollten bei Verhaltensproblemen nur ausnahmsweise eingenommen werden.
22. Juli 2011
 

Für Ärzte: Demenztests - Abrechnungs-Tipps
22. Juli 2011
 

Wege zu einer besseren Versorgung von Demenz-Patienten
Eine leitliniengerechte Versorgung von Demenz-Patienten ist noch die Ausnahme. Dabei kann frühe Therapie die Progression der Erkrankung bremsen und den Pflegeaufwand reduzieren. Demenz-Erkrankungen werden in den nächsten Jahrzehnten zu einer gewaltigen Belastung für die Gesundheits- und Pflegesysteme. Nach Angaben aus dem Pflegereport der Barmer GEK muss fast jede zweite Frau in Deutschland damit rechnen, demenzkrank zu werden, ebenso jeder dritte Mann. Derzeit sind bereits 1,2 Millionen Bundesbürger an Demenz erkrankt, für das Jahr 2060 werden etwa 2,5 Millionen Demenzkranke prognostiziert. Zwar gibt es bislang noch keine Therapie, die eine Demenz stoppen kann und somit optimistischere Schätzungen erlaubt, aber schon heute können Ärzte einiges tun, um die Belastung von Betroffenen und Angehörigen zu reduzieren und den Pflegeaufwand zu senken.

So ist es derzeit mit spezifischen antidementiven Therapien immerhin möglich, eine Alzheimer-Erkrankung etwas zu bremsen, den Betreuungsaufwand zu verringern und die Aufnahme in ein Pflegeheim um ein bis zwei Jahre hinaus zu zögern. - Konkrete Handlungsempfehlungen bezüglich Diagnostik und Therapie.
22. Juli 2011
 

Antidementiva nicht nur bei M. Alzheimer wirksam
Nach Studiendaten wirken Cholinesterase-Hemmer und Memantine bei vaskulärer Demenz ähnlich günstig auf Kognition, Alltagskompetenz und den klinischen Gesamteindruck wie bei Alzheimer-Demenz. Allerdings sind diese Antidementiva bei vaskulärer Demenz bislang nicht zugelassen.
22. Juli 2011

Demenzkranke profitieren von Ginkgo-Extrakt
Ginkgo-biloba-Extrakt hat bei Demenz nicht nur günstige Effekte auf die Kognition, die Patienten kommen damit auch im Alltag besser zurecht. Das hat eine Metaanalyse von neun Studien mit insgesamt 2372 Teilnehmern ergeben.
22. Juli 2011
 

Demenzversorgung benötigt zivilgesellschaftliches Engagement
Immer mehr Menschen leiden an Demenz. Ein EU-Projekt forscht nach besseren Versorgungsmöglichkeiten. Eines steht fest: Ohne Ehrenamt geht bald nichts mehr. - Der wachsenden Zahl Demenzkranker stehe eine schrumpfende Zahl von Menschen gegenüber, die die Pflege übernehmen könnten. Zivilgesellschaftliches Engagement werde es in diesem Bereich geben müssen. - Schon jetzt würde die Demenzversorgung zusammenbrechen, wenn die Angehörigen die Pflege nicht mehr leisten würden, warnte der Psychiater. Er appellierte daher an die Politik, ihr Versprechen einzulösen und pflegende Angehörige zu entlasten. - Ohne Pflegereform könnten die seit einigen Jahren eingesetzten Betreuungsassistenten für Demenzkranke in Heimen ab kommendem Jahr ihre inzwischen unverzichtbare Arbeit nicht mehr fortführen.
13. Mai 2011
 

Ein "trauriger Abschied auf Raten"
Zwei berühmte deutschsprachige Künstler widmen sich in ihren jüngsten Veröffentlichungen der Alzheimererkrankung ihrer Eltern: Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger, Träger des ersten Deutschen Buchpreises, setzt in seinem Buch "Der alte König in seinem Exil" seinem Vater ein Denkmal, während Herbert Grönemeyer, mit 15 Millionen verkauften Tonträgern der erfolgreichste deutsche Musiker, einen Song seines neuen Albums "Schiffsverkehr" als Andenken an seine demente Mutter versteht.
11. Mai 2011
 

Birgt Übergewicht ein Demenzrisiko?
Die retrospektive Analyse ergab: Bei alten Teilnehmern mit Übergewicht im mittleren Alter von 43 Jahren (BMI 25 bis 30) war die Demenzrate im Vergleich zu den Normalgewichtigen um 71 Prozent erhöht, bei Adipositas im mittleren Alter sogar um 288 Prozent. - Diese Studie wurde mit 8534 schwedischen Zwillingen durchgeführt. -DM
4. Mai 2011
Am 5. Mai wurde das Thema noch einmal publiziert: Mit 45 Jahren adipös, mit 75 Jahren demenzkrank.

Wer rastet, rostet - Das gilt auch bei Demenzkranken
Gezieltes körperliches Training sei auch bei Demenzpatienten im hohen Alter noch eine Option, wie aktuelle Studien belegen, sagte Kopf. So lasse sich auch die geistige Leistung wieder verbessern. - Bin mir nicht ganz sicher, ob man das so sagen kann. Gewiss lässt sich der Verlauf der Krankheit hemmen, und der Allgemeinzustand kann erwiesenermaßen verbessert werden. Leider werden heute demenzkranke Menschen viel zu wenig therapiert; und Bewegung tut immer gut. Ob man jedoch die “geistige Leistung verbessern” kann - Fragezeichen. -DM
2. Mai 2011

Ein Gläschen Wein pro Tag scheint vor einer Demenz zu schützen
Ergebnis einer amerikanischen Langzeitstudie mit 38.000 Teilnehmern: Personen, die täglich ein bis zwei Gläser Wein trinken, haben im Vergleich zu abstinenten Studienteilnehmer ein um 17 Prozent niedrigeres allgemeines Demenzrisiko und ein um 50 Prozent niedrigeres Risiko für eine einer vaskulären Demenz. - Frauen profitierten von einem moderaten Weinkonsum deutlich stärker als Männer. Bei ihnen war das Demenzrisiko insgesamt um 24 Prozent geringer als bei abstinenten Frauen. Ein weiteres Ergebnis: Wer Bier und Spirituosen statt Wein bevorzugt, kann sein Demenzrisiko zumindest nach Ergebnissen dieser Studie nicht verringern. Weitere Literaturstellen zum Thema Wein und Alkohol: Weintrinker können klarer denken - Weingenuss erhält die kognitiven Fähigkeiten - Alkohol macht alt - Es scheint also etwas dran zu sein, dass Wein (nicht Bier) sich positiv auf die geistigen Fähigkeiten auswirken kann, allerdings nur in ganz kleinen Dosen (ein Gläschen pro Tag), und für Schwangere ist aus anderen Gründen selbst ein Gläschen pro Woche schon zuviel. -DM
26. April 2011

Sieben Walnüsse täglich tragen zur Gesundheitsförderung bei
Forscher in den USA fanden in einer Studie heraus, dass Walnüsse besonders viele Antioxidantien enthalten. Die Antioxidantien der Walnüsse entfalten eine besonders günstige Wirkung bei der Bindung freier Radikaler. Wer täglich 7 Walnüsse genießt, trägt erheblich zur persönlichen Gesundheitsförderung bei.
31. März 2011

Antidementiva reduzieren die Morbidität von Alzheimer-Patienten
Antidementiva können die Lebensqualität erhöhen und die Morbidität (Krankheitshäufigkeit) senken - doch werden sie in Deutschland nach wie vor zu selten verabreicht und zu gering dosiert.
23. März 2011

Im Alter gut zu Fuß: Chancen auf ein langes Leben
Mithilfe der Gehgeschwindigkeit lässt die Lebenserwartung gut abschätzen: Wer mit 65 Jahren noch schnellen Schrittes zuwege ist, hat gute Aussichten, über 90 oder gar 100 Jahre alt zu werden.
7. Januar 2011

Weintrinker können klarer denken - so lautet die reißerische Überschrift. Ein Körnchen Wahrheit mag dran sein: Menschen, die sich ein bis zwei Gläschen Wein pro Woche gönnen, schneiden in Kognitionstests deutlich besser ab als Abstinenzler, aber auch besser als Bier- und Schnapstrinker. Woran mag das liegen? Vielleicht daran, dass Weintrinker einen gesünderen Lebensstil pflegen, als Bier- und Schnapstrinker? Aber nicht vergessen: Hier ist von ein bis zwei Gläschen Wein pro Woche die Rede - mehr nicht! Und Schwangere dürfen natürlich nicht einmal das. Jeder Schluck ist zuviel.
20. Oktober 2010

Spaziergänge bremsen Hirnschwund im Alter. Der maximale Effekt trat bei einer Strecke von 8 bis 12 Kilometern pro Woche auf, weitere Entfernungen hatten keinen Zusatznutzen.
18. Oktober 2010

Einsame werden zusammen noch einsamer. Müssen wir umdenken? Amerikanische Wissenschaftler machen darauf aufmerksam, dass viele Einsame eine deformierte Wahrnehmung von sich selbst haben, die es vorrangig zu behandeln gilt. Ausschnitte: Es geht vor allem darum, etwas an der Art zu verändern, wie die Betroffenen andere Menschen wahrnehmen, wie sie über sie denken und wie sie sich anderen gegenüber verhalten. - So hätten genügend Studien ja bereits gezeigt, dass einsame Menschen sich selbst verzerrt wahrnehmen und in der Folge dann auch noch ihrem Gegenüber diese schlechte Wahrnehmung unterstellen. Einsame zum Beispiel in Gruppentherapien zusammenzuführen sei abwegig, da im Prinzip nur Menschen mit "abnormalen Wahrnehmungen" an einem Tisch säßen, ohne voneinander etwas lernen zu können.
27. September 2010

Cocktail mit B-Vitaminen bremst den Hirnschwund im Alter. Vielleicht kann eine Therapie mit B-Vitaminen eine beginnende Demenz verzögern. Bei Menschen mit Gedächtnisproblemen lässt sich damit zumindest die Hirnatrophie (Hirnschwund) bremsen.
10. September 2010

Haben alte Männer mehr Gedächtnisprobleme? Deutlich mehr alte Männer als alte Frauen haben offenbar Gedächtnisstörungen, wie US-Forscher bei 2050 Männern und Frauen im Alter zwischen 70 und 89 Jahren ermittelt haben.
8. September 2010

Alzheimer: Frühtherapie beugt Verhaltensproblemen vor. Eine Alzheimertherapie mit Cholinesterase-Hemmern sollte möglichst früh beginnen. Damit treten auch die stark belastenden Verhaltensstörungen seltener auf. Patienten mit Cholinesterase-Hemmern haben fast nie Verhaltensauffälligkeiten, solche ohne Antidementiva schon. Da eine möglichst frühe antidementive Therapie nicht nur den kognitiven Abbau bremst, sondern auch Alltagsfunktionen und Verhalten stabilisiert, profitieren davon auch Angehörige.
6. September 2010

Demenz - schmerzhafter Verlust des Partners. Vor allem für den gesunden Lebenspartner ist die Diagnose Demenz ein hartes Schicksal. Der unausweichliche Verlust des Partners führt zu schwierigen Konflikten - Hilfe von Dritten wird nicht ohne weiteres akzeptiert.
27. August 2010

Das schützt vor Demenz: Bildung. Ein hohes Maß an erworbener Intelligenz ist mit einem um fast ein Fünftel verringerten Demenzrisiko assoziiert. Demenzprävention beginnt so quasi im Elternhaus. Vermitteln Eltern ihren Kindern mehr als Sprechen, Lesen und Alltagsfähigkeiten, rüsten sie sie für die Zukunft und schützen sie so auch vor einer Demenz.
20. August 2010

Weingenuss erhält die kognitiven Funktionen ...bei Frauen, die zweimal pro Woche Wein tranken. (Leider nur pauschale Aussagen)
19. August 2010

Gegen Demenz gibt's gleich mehrere Chancen. Das Risiko einer Demenz lässt sich deutlich senken. Denn viele Faktoren, die die Erkrankung begünstigen, lassen sich beeinflussen. Dazu zählen Bildung, Ernährung und Depressionen.
9. August 2010

Fast 1000 Literaturstellen zu “Demenz”. Stand 27. Juli 2010: 979 Berichte über Demenz.

Längeres Lernen senkt das Demenzrisiko. Wer länger lernt, ist weniger dement, trotz Veränderungen im Gehirn.
27. Juli 2010

Sport in der Jugend reduziert Demenzrisiko. Viel Bewegung im Teenager-Alter beugt besonders gut Demenz im Alter vor, berichten kanadische Forscher (J Am Ger Soc, 30. Juni). Sie haben die körperlichen Aktivitäten von 9344 alten Frauen in verschiedenen Lebensphasen analysiert und mit den Demenzraten verglichen. Ergebnis: Wer schon als Teenager sportlich war, hatte das geringste Demenzrisiko, Sport im Alter von 30 oder 50 beugte weniger vor.
1. Juli 2010

Ausgiebige Spaziergänge schützen Frauen vor Schlaganfall. Es muss nicht unbedingt Radfahren, Schwimmen oder das Fitnessstudio sein: Auch Spazierengehen hilft Frauen ab 45 Jahren, einen Schlaganfall zu vermeiden. Dabei stellte sich heraus, dass Frauen, die gerne und häufig spazieren gehen, zu 30 Prozent seltener an einem Schlaganfall erkrankten. Frauen, die ein schnelles Gehen bevorzugten, erkrankten sogar zu 37 Prozent seltener als Frauen, die sich wenig bewegten. Wie dies auf Männer wirkt, ist nicht bekannt.
1. Juli 2010

Reha lohnt noch Jahre nach Schlaganfall.  Bisher galt eine Rehabilitation hauptsächlich in den ersten sechs Monaten nach einem Schlaganfall als aussichtsreich. Doch jetzt ist belegt: Selbst noch Jahre später bessern sich motorische Defizite durch ein intensives Training, sei es Roboter-gestützt oder auf herkömmliche Art.
1. Juli 2010

Demenzkranker Partner Risikofaktor für Demenz? Die Neuerkrankungsrate an Demenz war bei Menschen mit demenzkranken Partnern sechs Mal so hoch, wie bei Partnern ohne Demenz - berichten US-Forscher.
1. Juli 2010

Mit grünem Tee gegen Alzheimer-Plaques? Ein Stoff im grünen Tee macht offenbar Ablagerungen unschädlich, die zum Beispiel im Gehirn von Alzheimer-Patienten gebildet werden und neurotoxisch sind.

Hohes Demenzrisiko bei Depression plus Diabetes. Haben ältere Diabetiker Depressionen, ist ihr Risiko für eine Demenz fast doppelt so hoch wie bei psychisch gesunden Diabetikern, haben US-Forscher herausgefunden. In ihrer Studie untersuchten sie knapp 4000 Diabetiker über fünf Jahre hinweg. 455 der Diabetiker hatten zu Beginn eine Depression. Von ihnen erkrankten 36 Patienten im Verlauf der Studie an einer Demenz, das sind 7,9%. Dagegen wurden nur 4,8% der Diabetiker ohne Depression demenzkrank.
1. April 2010

Schlechtes Sehvermögen - hohes Demenzrisiko. Wer im Alter schlecht sieht, hat ein erhöhtes Demenzrisiko. In einer Studie wurden 625 ältere und kognitiv gesunde Menschen 8,5 Jahre lang untersucht. Wer schlecht sah und nicht von einem Augenarzt betreut wurde, erkrankte fast zehnmal häufiger an Alzheimer als Menschen mit gutem Sehvermögen. Unklar bleibt aber, ob sich Menschen mit beginnender Demenz weniger um ihr Sehvermögen kümmern, oder ob schlechtes Augenlicht tatsächlich eine Demenz begünstigt.
1. April 2010

Etwas Sport hält das Gehirn im Alter fit. Sport ist nicht nur gut fürs Herz, sondern auch fürs Hirn - das haben bereits viele Studien gezeigt. Zwei neue Studien legen nun nahe: Entscheidend sind Zeitpunkt und Dosis. Je früher man sich in Bewegung setzt, um so besser fürs Gehirn. Allerdings sollte man es dabei nicht übertreiben. Erstaunlicherweise gab es sowohl bei wenig Bewegung als auch bei sehr anstrengendem Sport keinen signifikanten Vorteil für die Kognition.  Nicht auszuschließen ist allerdings auch, dass viel Bewegung nur ein Marker für einen gesunden Lebensstil ist. Lässt die Kognition jedoch erst einmal spürbar nach, kann man ihr mit viel Sport wieder auf die Sprünge helfen.
10. Februar 2010

Geistiger Abbau macht sich Jahre im Voraus bemerkbar. Bei den meisten Menschen kündigt die subjektiv wahrgenommene Verschlechterung der Hirnleistung tatsächlich einen kognitiven Abbau an. Darauf haben US-Forscher mit einer Studie bei 260 älteren Menschen aufmerksam gemacht.
4. Februar 2010

Alte Menschen brauchen weniger Schlaf und sind dennoch fit.  Gewusst haben wir’s eigentlich schon immer: Ältere Menschen brauchen einer Studie zufolge weniger Schlaf als jüngere. Dennoch sind sie tagsüber weniger müde. Das Forscherteam um Dr. Derk-Jan Dijk an der englischen Universität Surrey belegte zudem, dass ältere Leute öfter wach werden oder wach liegen.
2. Februar 2010

Gesund altern - etwas mehr Bewegung macht's möglich. Während Deutschland aufgeregt über Krankenkassen-Zusatzbeiträge diskutiert, geben Ärzte und Forscher weltweit Hinweise, wie sich die Gesundheitskosten senken lassen: Indem sich die Menschen etwas mehr bewegen und dadurch gesünder altern. Zwei von fünf wissenschaftlichen Studien zeigen, dass viel Bewegung auch den Geist länger fit hält - und das ist wiederum eine Voraussetzung dafür, um im Alter selbstständig zu leben.
29. Januar 2010

Grippeimpfung schützt Bewohner von Seniorenheimen. Die Grippeimpfung ist bei Bewohnern von Seniorenheimen effektiv. Dies gilt selbst dann, wenn die Virusstämme im Impfstoff nicht korrekt mit den zirkulierenden Virusstämmen übereinstimmen.
30. Dezember 2009

Zehn Lebensjahre zu verschenken! Wer raucht, einen hohen Blutdruck und hohe Cholesterinwerte hat, der verschenkt zehn Jahre seines Lebens. Dies ist das Ergebnis einer britischen Studie, die über einen extrem langen Beobachtungszeitraum von nahezu 40 Jahren lief.

Sport verlängert das Leben auch noch im hohen Alter. Für mehr Sport und Bewegung ist es nie zu spät: Selbst wer im hohen Alter erst damit beginnt, kann sein Leben deutlich verlängern. Überraschend war, dass Menschen, die mit 78 Jahren noch träge waren und erst mit etwa 85 aktiv wurden, dann eine ähnlich hohe Lebenserwartung hatten wie solche, die kontinuierlich aktiv waren. Dagegen starben Teilnehmer, die mit 85 aufhörten, aktiv zu sein, ähnlich rasch wie solche, die nie aktiv waren.
18. September 2009

Trainingsmix: Starke Knochen und kaum Stürze. Frauen über 65 Jahre können ihr Frakturrisiko durch regelmäßiges Körpertraining deutlich senken. Ergeben hat das eine Studie, in der Frauen zweimal pro Woche ein einstündiges Multifunktionstraining absolvierten. Werden Beinkräftigungsübungen auf Vibrationsplatten in das Training integriert, verringert sich vor allem die Sturzrate.
17. September 2009

Gute Argumente für fitte Körper. Es gibt effektive Mittel zur Senkung des Frakturrisikos. Dazu gehört ein regelmäßiges Körpertraining. Mit diesem Training wird die Knochenmineraldichte erhöht oder zumindest erhalten, und die Sturzrate - ein wichtiger Risikofaktor für Hüftfrakturen - reduziert sich deutlich. Und noch etwas lässt sich durch Sport günstig beeinflussen: das Brustkrebsrisiko, und zwar mit jeder Art von Bewegung.
16. September 2009

Vermeidung von Stürzen. Im Alter ist es besonders wichtig, Stürze zu vermeiden, denn diese haben oft ernste Folgen. Hier finden Sie eine Reihe von nützlichen Informationen zum Thema Vermeidung von Stürzen.
9. September 2009

Höhere Schulbildung schützt vor Alzheimer. Wissenschaftler des Klinikums rechts der Isar haben untersucht, welche Rolle die Schulbildung für die Ausprägung der Symptome der Alzheimer-Erkrankung spielt. Dabei konnten sie zeigen, dass Bildung auch dann die Auswirkungen von Alzheimer abmildert, wenn bereits eine deutliche Hirnvolumenminderung vorliegt.
14. August 2009

40 Jahre und zu viel Fett im Blut - das schadet dem Hirn. Wer schon mit 40 Jahren nicht auf seine Cholesterinwerte achtet, muss im Alter verstärkt mit einer Demenz rechnen. Nach Daten einer Langzeitstudie steigern hohe Cholesterinwerte das Demenzrisiko um bis zu 60 Prozent.
12. August 2009

Mäßiger Sport bremst geistigen Abbau. Auch im Alter lohnt es sich noch, mit Sport zu beginnen / Gesunde Ernährung günstig für kognitive Leistung. Gesunde Ernährung und viel - aber nicht zu viel - Bewegung scheint das Gehirn im Alter fit zu halten. Davon profitieren auch noch Menschen, die erst im Alter beginnen, Sport zu treiben
17. Juli 2009

Studie: Demenzrisiko für glückliche Paare geringer. Eine liebevolle und lebendige Paarbeziehung vermindert das Risiko für Altersdemenz erheblich. Wie die Osloer Zeitung "Aftenposten" am Donnerstag berichtete, hat Dr. Krister Håkansson vom schwedischen Karolinska Institut knapp 1500 Menschen aus einer Bevölkerungsstudie der 60er und 70er Jahre auf Faktoren für das Auftreten von Alzheimer oder andere Demenzleiden untersucht.
10. Juli 2009

Stiftung für Sanktionen bei Pflegemissstand. Die Patientenschutz-organisation Deutsche Hospiz Stiftung hat angesichts eines alarmierenden Pflegezustands älterer Menschen härtere Sanktionen gefordert. "Falschparken wird in Deutschland konsequenter bestraft als Körperverletzung gegenüber pflegebedürftigen Menschen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch am Donnerstag.
10. Juli 2009

Gesunde und kalorienarme Ernährung ist auch "Gehirndoping". Sudoku, Rätsel und ein reges Sozialleben sind als Fitmacher für den Geist mittlerweile weithin bekannt. Eine gesunde Ernährung hingegen oder gar zeitweises Fasten als eine andere Form von "Gehirndoping" wird aus Expertensicht oft zu wenig beachtet. "Kalorienbegrenzung und viele ungesättigte Fettsäuren etwa in Fisch oder Leinsamen beugen nachlassenden Gehirnfunktionen ebenfalls vor".
26. Mai 2009

Viel Vitamin D im Blut - gutes Gedächtnis. Hohe Vitamin-D-Werte im Blut gehen mit guten Gedächtnisleistungen einher. Gerade bei den über 60-Jährigen war der Effekt besonders groß. Verglichen wurden die Hirnleistungen von 3.000 Männern.
25. Mai 2009

Großes Special “Ernährung” der aerztezeitung.de.  Hier bekommen Sie einen umfassenden Überblick über 73(!) Aufsätze zum Thema “Gesunde Ernährung”. Hier einige Highlights: Wassertrinken stoppt den Trend zu Übergewicht - Die richtige Ernährung für Tumorpatienten - Häufig fehlt’s an Vitamin D - Viel Geschmack für wenig Geld, geht das? - Ziel der Ernährungstherapie ist die Hilfe zur Selbsthilfe - Kinderleicht in Form bleiben - Die Prävention von Übergewicht beginnt im Mutterleib - Verpflegungskonzepte für Altenpflegeheime gefordert - Kommt das Richtige auf den Teller, lässt der Schmerz nach - Muskelabbau im Alter verhindern - Mittelmeerkost - aber richtig! - Gewichtsverlust bei Demenzkranken verhindern - Erste Anzeichen von Mangelernährung, was nun? - Speziell zum Thema Mangelernährung im Alter finden Sie wertvolle Informationen bei der Deutschen Seniorenliga.
16. April 2009

Wie will ich leben, wenn ich alt bin - wer denkt darüber mit 50 schon ernsthaft nach? Keine Panik, es wird schon alles so weitergehen wie gewohnt? Viele Menschen haben nicht den geringsten Plan für ein Leben im Alter. Und das kann fatale Folgen haben. Lebensqualität beginnt fast immer zu Hause.
1. April 2009

Demenzgefahr wird überschätzt. Menschen mit leichten kognitiven Störungen (mild cognitive impairment, MCI) haben ein geringeres Demenzrisiko als angenommen.
25. März 2009

Neuer Ansatz zur Therapie bei Alzheimer entdeckt. Erstmals gibt es begründete Hoffnung, dass die Alzheimer-Krankheit zukünftig gestoppt werden könnte. Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Amerika und England fanden ein Molekül, das die Basis für die Entwicklung neuer Medikamente bilden könnte.
25. März 2009

Gefühl der Einsamkeit macht Menschen krank.
Einsamkeit macht nicht per se krank - entscheidend ist, ob Einsamkeit empfunden wird.
23. März 2009

Wird die zugesagte Pflegetransparenz zur Scheintransparenz mutieren? Heime bekommen künftig Zeugnisse: Noten gibt´s für Pflege und medizinische Versorgung, Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung, Verpflegung und Hygiene. Kritiker fürchten nun, schlechte Noten könnten durch gute übertüncht und Patienten auf die falsche Fährte gesetzt werden.
19. März 2009

Hilfe für Angehörige von Demenzkranken. Wie finde ich ein Heim für meinen demenzkranken Vater? Wer kann mich ab und zu in der Pflege ablösen, damit ich selbst mal zum Arzt gehen kann? Die neue Linksuche der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erleichtert die Suche nach Unterstützungs-Angeboten für Angehörige von Demenzkranken. Mehr bei der Deutschen Alzheimer Gesellschaft...
Bundesweites Alzheimer-Telefon: 01803 / 17 10 17
3. März 2009

Mittelmeerdiät hält auch das Gehirn fit. Wer sich bei seiner Ernährung hauptsächlich an der Mittelmeerdiät orientiert, verringert offenbar die Wahrscheinlichkeit für leichte kognitive Beeinträchtigungen.
19. Februar 2009

Ein Spaziergang pro Tag bremst den geistigen Abbau. Jeden Tag einen ausgiebigen Spaziergang, das hält bei alten Menschen nicht nur den Körper, sondern auch den Geist fit: Die Hirndurchblutung und die kognitiven Fähigkeiten sind bei aktiven Menschen besser als bei trägen Zeitgenossen.
3. Februar 2009

Hirn-Diät ab 60: Wer im Alter weniger isst, kann Gedächtnis stärken. Wer im Alter weniger isst, kann sein Gedächtnis stärken. Das haben Forscher der Universität Münster erstmals in einer Studie mit menschlichen Probanden beobachtet. Sie bestätigen damit entsprechende Erkenntnisse aus Tierversuchen.
28. Januar 2009

DKG startet überarbeiteten Krankenhauswegweiser. Website bietet Informationen zu allen bundesweit 2100 Krankenhäusern / Auch Vergleich der Qualität möglich. Niedergelassene und Patienten sollen sich ab sofort ein besseres Bild über das bundesweite Angebot der rund 2100 Krankenhäuser machen können. Zum Deutschen Krankenhaus Verzeichnis
1. Dezember 2008

Bewegung - das Beste bei KHK plus Depression. Patienten zum Sport zu ermuntern ist immer gut - besonders aber könnte das jenen mit KHK (koronare Herzerkrankung: Verengung der Herzkranzgefäße) und depressiven Symptomen zugute kommen. Diese Hoffnung weckt eine Studie, wonach ihr erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse hauptsächlich auf Bewegungsmangel zurückgeht.
28. November 2008

IQWiG bestätigt Nutzen von Ginkgo-Extrakt. Das IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) hat in seiner Analyse der Studien mit Ginkgo-Extrakt festgestellt: "Patientinnen und Patienten mit Alzheimer-Demenz können von ginkgohaltigen Präparaten profitieren, sofern sie diese in einer hohen Dosierung einnehmen." 240mg täglich.
28. November 2008

Demenz-Prävention: Ginkgo-Therapie war in einer Studie nicht effektiv. Eine Therapie mit einem Extrakt aus Ginkgo biloba kann zwar die kognitiven Fähigkeiten bei Menschen mit und ohne Demenz bessern. In einer jetzt veröffentlichten Studie ließ sich eine Demenz damit aber nicht verhindern.
20. November 2008

Scheidung, Rauchen, Wohnort: Welche Risiken das Leben wie stark verkürzen. Die Lebenserwartung von Männern und Frauen mittleren Alters ist am höchsten, wenn sie nur wenig Alkohol trinken, nicht rauchen, verheiratet sind, sich gesund fühlen, Abitur haben und einen Job als Angestellte erledigen. Ein 50 Jahre alter Raucher hat eine um 18 Jahre geringere Lebenserwartung als ein Mann, der mit Blick auf seine Gesundheit alles richtig macht.
11. November 2008

Ginkgo bessert Verhalten von Demenzkranken. Eine Therapie mit einem Extrakt aus Ginkgo biloba kann Verhaltensstörungen bei Demenzpatienten deutlich reduzieren. Auf die kognitiven Fähigkeiten von Patienten mit Morbus Alzheimer oder vaskulärer Demenz hat das Phytopharmakon ebenfalls einen günstigen Einfluss.
31. Oktober 2008

Passive Impfung gegen M. Alzheimer in Sicht...? Für Alzheimer-Kranke könnte es schon bald eine neue Therapie geben: Mit einem monoklonalen Antikörper ließ sich der Verlauf der Erkrankung zumindest bei einem Teil der Patienten deutlich bremsen.
30. Oktober 2008

Gehirn kann auch im Alter durch Training zu Wachstum angeregt werden. Auch bei älteren Menschen kann das Gehirn durch Training (bei dieser Untersuchung durch Jonglier-Übungen) durch Zunahme der grauen Hirnsubstanz noch zu Wachstum angeregt werden.
10. September 2008

Schon 2,5 Stunden Sport sind gut fürs Gedächtnis. Das haben australische Forscher in einer Studie mit 138 über 50-Jährigen beobachtet.
3. September 2008

Die Ergebnisse der Demenzforschung sollen sich künftig schneller in der Patientenversorgung niederschlagen. "Die Grundlagenforschung hat exzellente Leistungen aufzuweisen, zum Beispiel Ansatzpunkte für die Medikation, aber nichts ist bisher in der Praxis angekommen."
26. August 2008

Sport hilft dem Denken im Alter auf die Sprünge. Sowohl regelmäßiger Ausdauersport als auch Gymnastik steigern die Leistungsfähigkeit der Gehirne alter Menschen deutlich. Die Stärke der Effekte aufs Gehirn hängen von der Bewegungsart ab. (Förderung dieses Projektes u.a. durch die DAK).
21. August 2008

Gebacken - aber nicht gegrillt oder gebraten schützt Fisch das Hirn. Viel Fisch schützt offenbar vor Schlaganfall und Demenz - allerdings nur, wenn man den Fisch nicht grillt oder brät.
7. August 2008

Dämpfer für Amyloid-Hypothese. Eine Impfstudie bei Alzheimer-Patienten bringt die Amyloid-Hypothese ins Wanken: Obwohl bei einigen Patienten durch die Therapie das Amyloid fast komplett aus dem Gehirn entfernt wurde, schritt die Krankheit ungebremst voran.
6. August 2008

Alkohol macht alt. Regelmäßiger Alkoholkonsum begünstigt Tumoren der Speiseröhre, der Leber und des Dickdarms. Alkoholiker altern schneller.
16. Juli 200

Viel Bewegung bremst die Demenz. Hinweise aus kleinen Studien: Krafttraining scheint bei Demenz-Patienten die Krankheitsprogression zu verzögern
16. Mai 2008

Demenz hängt mit Adipositas (Fettleibigkeit/Übergewicht) zusammen. Mehr als jede zehnte Demenz-Erkrankung ist auf Adipositas zurückzuführen und jede fünfte Alzheimer-Demenz.
9. Mai 2008

Pillen bei ersten Gedächtnisproblemen? Lohnt es sich, bei ersten kognitiven Einschränkungen mit Antidementiva zu behandeln? Ergebnisse klinischer Studien liefern bislang keine befriedigende Antwort.
5. Mai 2008

Intensive Suche nach neuen Arzneien gegen Alzheimer trägt Früchte. In Chicago präsentierten Forscher ermutigende klinische Daten zu einem -Sekretase-Hemmer. Die Arznei kann die Krankheitsprogression in frühen Stadien verzögern.
29. April 2008

Hausärzte sind bei Demenz mehr gefordert. 84% der älteren Menschen gehen regelmäßig zum Hausarzt. Rechtzeitiges Erkennen und Diagnose müsse verbessert werden.
14. März 2008

Immer mehr Grippe-Kranke im Südwesten. Für Ältere, Kinder und chronisch Kranke sei die Grippeschutzimpfung jetzt noch sinnvoll. Weniger Händeschütteln und mehr Händewaschen!
14. März 2008

Transparenzinitiative Pflege in Thüringen. Pflegebedürftige und Angehörige sollen bei der Suche nach einem Pflegeplatz besser informiert und unterstützt werden. Weitere Links: Qualität in der Pflege.
8. Februar 2008

Turbo fürs Gehirn bleibt Zukunftsmusik. Die Tiefenhirnstimulation - eine Methode, um schwer kranken Menschen zu helfen, und zwar dann, wenn dies auf andere Weise nicht möglich ist.
6. Februar 2008

Das Gedächtnis lässt sich per Hirnstimulation verbessern. Forscher wollen Implantate entwickeln, die geistige Funktionen verbessern.
6. Februar 2008

Viel Bewegung hält Körper zehn Jahre jünger. Studie mit über 2400 Zwillingen.
31. Januar 2008

Training fürs Gehirn. Schon fünf bis zehn Minuten täglichen Trainings können die mentale Fitness steigern.
29. Januar 2008

Nutzen von Demenz-Arzneien (Cholinesterase-Hemmer) bestätigt
8. Dezember 2007

Gesundes Leben stärkt das Gedächtnis
6. Dezember 2007

Beta-Karotin bremst den geistigen Verfall. Nur die langfristige Einnahme wirkt. (Hinweis: Starke Raucher sollen Beta-Karotin meiden).
28. November 2007

Im Alter ist man faul und lässt sich treiben. Partizipation älterer Menschen als Chance für die Städte
(359 Seiten) 21. November 2007

Für Knochenschutz mit Kalzium und Vitamin D gilt: Viel hilft viel!
5. Okt. 2007

Pflichtbewusste halten ihr Hirn fit
4. Oktober 2007

Fettarme Diäten steigern das Denkvermögen
2. Oktober 2007

Ein aktives Leben halbiert das Demenzrisiko
21. September 2007

Wie man im Alter geistig gesund bleibt
18. Juni 2007

 

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